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MAN steigert Produktion in Brasilien

Der Nutzfahrzeughersteller MAN will die Produktion in seinem brasilianischen Werk in Resende deutlich steigern. Künftig sollen dort 72.000 Fahrzeuge im Jahr gebaut werden – noch im vergangenen Jahr lag die Kapazität bei rund 50.000 Lastwagen und Bus-Chassis.

MAN Lateinamerika führt dazu ab März 2010 eine dritte Schicht ein. Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Lateinamerika und insbesondere in Brasilien. „Brasilien hat die Weltwirtschaftskrise hinter sich gelassen und wird in diesem Jahr weiter wachsen. Wir sind zuversichtlich, dass auch die anderen Länder Lateinamerikas sich weiter positiv entwickeln“, sagte der Chef von MAN Lateinamerika, Antonio Roberto Cordes. MAN ist eigenen Angaben zufolge mit einem Anteil von über 30 Prozent Marktführer in Brasilien.

Erst Anfang 2009 hatte MAN das Brasiliengeschäft mit schweren Nutzfahrzeugen von Volkswagen übernommen. Der Konzern verkauft die Lastwagen nach wie vor unter dem VW-Label. Den Planungen zufolge sollen aber voraussichtlich noch in diesem Jahr die ersten MAN-Baureihen in Brasilien vom Band rollen. Durch ein spezielles Produktionssystem, das Automobilzulieferer in hohem Maße einbezieht, arbeitet das Werk in Resende besonders profitabel. Durch den operativen Ergebnisbeitrag aus dem Lateinamerikageschäft konnte sich die MAN-Nutzfahrzeugsparte in den ersten drei Quartalen des Jahres 2009 knapp in der Gewinnzone halten.

(Redaktion)


 


 

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