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Tag des deutschen Bieres

Am 23. April ist Tag des deutschen Bieres

Am 23. April wird der Tag des deutschen Bieres gefeiert, der an das im Jahr 1516 erlassene bayerische Reinheitsgebot, das noch heute gilt, erinnert.

Die deutschen Bierbrauer verpflichteten sich damals dazu, nur mit den Grundzutaten (Hopfen, Malz und Wasser – und später auch Hefe) Bier zu brauen. Auch dieses Jahr steht der 23. April ganz im Zeichen des Gerstensaftes und Bierliebhaber in ganz Bayern hoffen wieder auf Freibier.

Denn noch heute ist der Freistaat ein Land der Biertradition: Mit 48,1 Prozent hatten knapp die Hälfte aller deutschen Braustätten 2010 ihren Sitz in Bayern. Diese erzielten mit 21,6 Millionen Hektolitern den zweithöchsten Bierabsatz unter den Bundesländern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung weiter mitteilt, steht einem sinkenden Bierabsatz nun schon im dritten Jahr in Folge eine leicht wachsende Zahl an Brauereien gegenüber.

Positiv entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr der Bierexport – und zwar maßgeblich durch die vermehrten Lieferungen in Drittländer.

Der Tag des deutschen Bieres erinnert an das Reinheitsgebot, das der bayerische Herzog Wilhelm IV. am 23. April 1516 in Ingolstadt verkündete und nach dem noch heute in Deutschland Bier gebraut wird.

Auch heute noch ist der Freistaat ein Land der Biertradition: Mit einem Anteil von 48,1 Prozent hatte knapp die Hälfte aller deutschen Braustätten ihren Sitz in Bayern. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung anhand von Ergebnissen der Biersteuerstatistik weiter mitteilt, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 637 Braustätten im Freistaat betrieben, fünf mehr als im Vorjahr (2009: 632). Ein Anwachsen der bayerischen Bierlandschaft ist seit 2007 (wieder) festzustellen, nachdem 1993 und in den Jahren danach die Zahl der Brauereien im Sinken war.

Trotz der Zunahme bei der Zahl der Brauereien, entwickelte sich deren Bierabsatz negativ: Mit 21,6 Millionen Hektolitern im Jahr 2010 ging dieser nun schon im dritten Jahr in Folge zurück. Ursächlich hierfür ist die stetige Abnahme der inländischen Verkäufe, die im Vergleich zum Vorjahr weiter um 4,1 Prozent auf 18,1 Millionen Hektoliter Bier sanken. Dafür konnten die bayerischen Brauereien wieder etwas mehr Bier ins Ausland absetzen (+ 2,3 Prozent), was jedoch nur auf die kontinuierlich wachsenden Exporte in Drittländer zurückzuführen ist. Diese wuchsen seit 2001 um das Dreifache auf inzwischen knapp eine Million Hektoliter.

Im bundesweiten Vergleich erzielten die bayerischen Brauereien 2010 erneut den zweithöchsten Bierabsatz (Bundes-Anteil 21,9 Prozent) hinter ihren nordrhein- westfälischen Kollegen (24,2 Millionen Hektoliter).

(Redaktion)


 


 

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