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Hypo Real Estate Holding AG (HRE)

Brüssel drängt bei HRE auf deutlichere Schrumpfung

Die EU-Kommission drängt offenbar auf eine stärkere Schrumpfung der Hypo Real Estate Holding AG (HRE). Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"(Montagausgabe) berichtet, gibt sich die Kommission nicht mit der geplanten Aufspaltung der HRE in eine "Bad" und eine "Good Bank" zufrieden.

Auf der am Montag stattfindenden Hauptversammlung solle über die komplette Übernahme der HRE durch den Bund abgestimmt werden.

"Die Verhandlungen über den vorgelegten Umstrukturierungsplan und die Auflagen für die staatlichen Beihilfen verlaufen mit der EU wenig konstruktiv", heißt es laut Zeitung im Umfeld der Bank. Ein Sprecher der HRE habe den Bericht nicht kommentieren wollen und verwies auf das laufende Verfahren der EU-Prüfung.

Die EU-Kommission verlange, dass nach der Aufspaltung die gute Kernbank weitere Verkäufe tätige und beispielsweise auch gute Teile der irischen Depfa abstoße, heißt es in dem Bericht weiter. Die Unternehmensleitung halte indes eine Bilanzsumme zwischen 170 Milliarden und 200 Milliarden Euro nach der Sanierung für die Mindestgröße, um die Refinanzierung maßgeblich auf Pfandbriefe stützen zu können.

Als Kompensation für erhaltene staatliche Beihilfen verlange die EU von Banken wie der WestLB üblicherweise eine Reduktion der Bilanzsumme um 30 bis 50 Prozent, schreibt die Zeitung weiter. Nicht zuletzt dafür habe die Bundesregierung das Instrument der Bad Bank geschaffen. Nun aber scheine sich am Beispiel der HRE zu zeigen, dass die EU-Kommission die Auflage zur Bilanzschrumpfung über Bad Banks nicht als erfüllt ansieht.

(Redaktion)


 


 

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