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Konjunktur

Bundesbankchef Weber befürchtet weitere Probleme für Kreditinstitute

Bundesbank-Präsident Axel Weber befürchtet trotz der jüngsten positiven Konjunktursignale weitere Probleme bei deutschen Kreditinstituten. «Ich warne davor, das Ende der Finanzkrise zu früh auszurufen», sagte Weber der «Süddeutschen Zeitung» (Montagausgabe) laut Vorabbericht. Der Abschwung schlage sich bei Banken erst zeitlich verzögert nieder. Ihnen drohten neue Lasten durch Kreditausfälle infolge von mehr Pleiten bei Firmen und Privatleuten. Die deutschen Banken und Sparkassen seien noch nicht über den Berg.

Das Statistische Bundesamt hatte am Donnerstag in Wiesbaden einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal mitgeteilt. Damit wurde nach vier BIP-Rückgängen in Folge erstmals wieder ein Zuwachs erzielt. Wegen der globalen Finanzkrise war die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2008 in eine tiefe Rezession gestürzt.

Zwar habe die deutsche Wirtschaft mit dem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts die Talsohle erreicht, sagte Weber. «Die Arbeitslosigkeit wird steigen, wenn die Kurzarbeit ausläuft», mahnte er, «das könnte den Konsum belasten, dürfte aber die Erholung insgesamt nicht gefährden, höchstens deren Dynamik schwächen.»

(Redaktion)


 


 

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