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Förderzusage

CoSyst Control Systems: Fördermittel für innovatives Nürnberger Unternehmen

Die Nürnberger CoSyst Control Systems GmbH hat für die Entwicklung eines innovativen Testsystems für die Autoelektrik eine Förderzusage der Bayerischen Staatsregierung bekommen. Damit schreibe die Forschungsfabrik Nürnberg ihre Erfolgsgeschichte weiter, sagte Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Roland Fleck.

Bayerns Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur , Verkehr und Technologie, Martin Zeil, übergab den Förderbescheid in Höhe von 100. 000 Euro am Montag an CoSyst für das Projekt „Marvin“, das die Entwicklung eines Test- und Manipulationssystems für neuartige Bussysteme in Automobilen zum Ziel hat. Das Unternehmen, das an eingebetteten elektronischen Steuerungssystemen für Fahrzeuge arbeitet und Kunden dabei unterstützt, mechatronische und elektronische Systeme für verschiedenste Einsatzbereiche umzusetzen, ist eine Ausgründung aus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule, die in der Forschungsfabrik Nürnberg im Nordostpark angesiedelt ist.

Die Forschungsfabrik Nürnberg wurde im Zuge der High-Tech-Offensive der Bayerischen Staatsregierung im Nordostpark gegründet. Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS fokussiert dort seine Forschungsaktivitäten auf Lokalisierung und Kommunikation. So hat die Fraunhofer-Gesellschaft beispielsweise ihren Themenschwerpunkt zum Satellitennavigationssystem Galileo in Nürnberg angesiedelt. Weiterhin befindet sich in der Forschungsfabrik die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS. Sie befasst sich mit innovativen Lösungen für Logistik inklusive der gesamten Versorgungskette. Der Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik FAPS der Universität Erlangen-Nürnberg hat für seinen Bereich Elektronikproduktion und Mikromechatronik in der Forschungsfabrik eine moderne Laborausstattung eingerichtet.

Die Forschungseinrichtungen in der Forschungsfabrik haben sich in den vergangenen Jahren mit Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung zukunftsorientiert und bedarfsgerecht weiterentwickelt. Teil des Strukturprogramms Nürnberg-Fürth ist beispielsweise die Erweiterung der Mechatronik-Aktivitäten von Prof. Dr. Jörg Franke um ein Technologiezentrum für elektrische Antriebstechnik. Der Ausbau zu einem sogenannten E|Drive-Center wird mit neun Millionen Euro gefördert.

(Redaktion)


 


 

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