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DATEV mit neuer eRechnung-Lösung

Auf der CeBIT 2010 stellt die Nürnberger DATEV eG eine Lösung vor, mit der sich elektronische Rechnungen auf einfache Art sowohl akzeptieren als auch versenden lassen. Dabei sorgt das System dafür, dass sowohl bezüglich der Gültigkeit der elektronischen Signatur als auch hinsichtlich der Datenhaltung alle Anforderungen erfüllt sind.

Eine elektronische Rechnung muss mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Nur dann kann die Vorsteuer bei der Umsatzstreuer-Voranmeldung geltend gemacht werden. Mit der Signatur ist nachgewiesen, dass die Rechnung unverändert und die Identität des Signierers einwandfrei ist. Damit die Rechnung auch in der Buchhaltung verarbeitet und die Vorsteuer rechtskonform abgezogen werden darf, muss außerdem eine Signaturprüfung mit einer zertifizierten Software durchgeführt werden. Dass Prüfprotokoll ist in digitaler Form gemeinsam mit der signierten Rechnung revisionssicher über den Zeitraum von zehn Jahren zu archivieren. Insbesondere für mittelständische Unternehmen bedeutete dieses komplexe Verfahren bislang ein umsatzsteuerliches Risiko bei der Annahme elektronischer Lieferantenrechnungen und einen Hemmschuh für den Einsatz digitaler Ausgangsrechnungen.

Die neue Funktion DATEV eRechnung ist eine Erweiterung von DATEV Unternehmen online, einem System mit mehreren browserbasierten Anwendungen für die täglichen Geschäftsvorgänge in kleinen und mittleren Unternehmen. Kernstück ist die digitale Belegverwaltung. Über das Online-System greifen Unternehmen wie auch deren Steuerberater gemeinsam auf den im DATEV-Rechenzentrum gespeicherten Datenbestand zu. Auf diese Weise optimiert das System das Zusammenspiel mit der Kanzlei, die für ihre Aufgaben Zugriff auf die Daten hat und ihrerseits unternehmensrelevante Auswertungen online zur Verfügung stellen kann.

Via DATEV eRechnung können Unternehmen auch selbst elektronische Rechnungen an ihre Kunden versenden. Die Rechnungsdatei wird dazu ebenfalls in die Belegverwaltung online übertragen. Über ein so genanntes Vertretungsmodell signiert DATEV diese Rechnungen dann im Auftrag des Unternehmens qualifiziert elektronisch. Dafür ist lediglich eine Vollmachtserklärung des Unternehmens erforderlich. Nachdem die elektronische Rechnung von DATEV signiert und archiviert wurde, erhält der Rechnungssteller ein E-Mail mit Link auf die Rechnung im DATEV-Rechenzentrum. Darüber kann die Rechnung angezeigt und per E-Mail an den Rechnungsempfänger versendet werden. Selbstverständlich stehen auch die elektronischen Ausgangsrechnungen Unternehmen und Kanzlei automatisch für die Buchführung zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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