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Wüstenstromprojekt

Siemens: Desertec im Jahr 2010 noch nicht ergebniswirksam

Joe Kaeser, Finanzvorstand von Siemens, geht nicht davon aus, dass sich das Desertec-Projekt in der Wüste Nordafrikas bereits im Jahr 2010 positiv in den Geschäftszahlen niederschlägt. Das Projekt, an dem neben Siemens auch Solar Millennium beteiligt ist, befindet sich derzeit in der Anfangsphase. Ziel ist die Übertragung von in Wüstenregionen erzeugtem Solar- und Windstrom nach Europa.

Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Kaeser, er rechne nicht mit einem schnellen positiven Effekt auf die Geschäftszahlen von Siemens. In den nächsten fünf Jahren werde Desertec voraussichtlich nicht umsatzwirksam werden. Der Technologiekonzern geht davon aus, dass erste Kraftwerke im Rahmen von Desertec in sechs bis acht Jahren gebaut werden können. Ziel des Projekts ist es, im Jahr 2050 etwa ein Fünftel des gesamten europäischen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien aus Nordafrika zu beziehen.

Die Gründung einer Desertec-Initiative wurde bereits im Juli des vergangenen Jahres bekannt gegeben und erhält nach eigenen Angaben sowohl in Europa als auch in Afrika politische Unterstützung. Gründungsmitglieder der DII GmbH, die die Anlagen für das Desertec-Projekt errichten soll, sind ABB, Abengoa Solar, Cevital, die Desertec Foundation, Deutsche Bank, E.ON, HSH Nordbank, Solar Millennium, Munich Re, M+W Zander, RWE, Schott Solar sowie Siemens.

(Redaktion)


 


 

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