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Experte fordert

Grenzwerte für Druckchemikalien in Lebensmitteln senken

Die von der EU empfohlenen Grenzwerte für Druckchemikalien, die über die Verpackung in Lebensmittel gelangen, sind nach Ansicht des Toxikologen Hermann Kruse zu hoch.

 Der Wissenschaftler von der Universität Kiel sagte in der Nachrichtensendung „NDR aktuell“ im NDR Fernsehen, er würde die Toleranzwerte um das Zehnfache reduzieren: „Am besten wäre es natürlich, wenn wir gar keine Chemikalien in unseren Nahrung hätten.“ Tierexperimente hätten ergeben, dass Druckchemikalien in Lebensmitteln zu Leber- und Nierenschäden führen können. Die Versuche hätten allerdings auch gezeigt, dass die Verbindungen nicht krebserregend sind.

Das NDR Wirtschaftsmagazin „Markt“ hatte zuvor berichtet, dass Lebensmittelkontrolleure in mehreren Bundesländern etwa in Nudeln, Reis und Gebäck häufig Spuren von Druckchemikalien gefunden hätten. In mehreren Fällen seien die Grenzwerte überschritten worden.

(ots / NDR)


 


 

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