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E-Mail-Marketing

Von der Kunst, Newsletter-Öffnungsraten zu steigern

In Hinblick auf die Wahrnehmung eines Newsletters sollte der Versender auf eine Vielzahl wichtiger Faktoren achten, um die entsprechende Öffnungsrate zu erhöhen. Im Rahmen einer Feldstudie des österreichischen E-Mail-Marketing-Systemanbieters dialog-Mail wurden versendete Newsletter an mehr als zwei Millionen Empfänger herangezogen, um dadurch das Verhalten der Internetnutzer in verschiedenen Kategorien möglichst genau analysieren zu können.

Der überwiegende Anteil von Newslettern wird demnach an Werktagen versendet. Mehr als 40,0% der Empfänger öffnen montags einen Newsletter, während die Öffnungsrate donnerstags mit 29,8% vergleichsweise niedrig liegt. Auffällig ist, dass die Öffnungsraten über die gesamte Arbeitswoche hinweg stetig abnehmen, bis sie am Freitag wieder ansteigen. Es ist also tendenziell davon abzuraten, Newsletter in der Wochenmitte zu versenden. Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt an Werktagen bei einem Drittel (34,0%). Die Daten für Samstag und Sonntag sind laut Angabe von dialog-Mail aufgrund geringer Versandzahlen nicht aussagekräftig und dienen nur zur Ableitung von Tendenzen.

Neben der optimalen Wahl des Wochentages, ist es empfehlenswert, Newsletter entweder morgens zu einer Uhrzeit zwischen 6 und 9 Uhr, oder nachmittags zwischen 18 und 21 Uhr zu versenden. Der späte Abend ist tendenziell am erfolgversprechensten, denn hier liegt die Aufmerksamkeit der Empfänger mit 53,1% auf dem höchsten Niveau.

In der Kombination (zur Kombination Definition) aus Öffnungsrate nach Wochentag und Tageszeit scheint Montag Abend der beste Zeitpunkt zu sein, um einen Newsletter zu versenden. In diesem Fall liegt die Öffnungsrate bei 48,1%, wohingegen die ungünstigeste Alternative am Donnerstag Nachmittag nur eine Rate von 25,0% erreicht.

Wer nun den besten Wochentag und die passende Uhrzeit für den eigenen Newsletter gewählt hat, sollte sich über die Betreffzeile des Newsletters Gedanken machen. Es scheint ratsam sich daran zu halten, dass je niedriger die Anzahl an Zeichen oder Wörtern ist, desto höher liegt die Öffnungsrate. Nicht nur die Quantität der verwendeten Zeichen ist entscheidend, sondern auch die Qualität.

Die Feldstudie zeigt auf, dass personalisierte Betreffzeilen eine um 64,0% höhere Öffnungsrate als unpersonalisierte Betreffzeilen haben. Auffällig ist ebenfalls, dass Newsletter, die von nur einer Person als Absender verschickt werden, tendenziell eine niedrigere Öffnungsrate haben, als Newsletter mit dem Namen des Unternehmens im Absender.

Fazit

Die Untersuchung zeigt, dass Newsletter, die an Firmenkunden ( B2B -Segment) versendet werden, deutlich häufiger geöffnet werden, als Newsletter an Endverbraucher (B2C-Bereich). Bei der konkreten Ausgestaltung eines Newsletters muss jeweils einerseits auf die Branche und anderseits auf den jeweiligen Zweck geachtet werden. Abschließend lässt sich festhalten, dass die vorgestellten Studienergebnisse lediglich ein Hilfsinstrument darstellen, es sich jedoch nicht um eine Patentlösung handelt, die für jedes Unternehmen gleichermaßen gilt.

(E-Commerce- Center-Handel)


 


 

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