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Ecka Granulate: Standort in Fürth in Gefahr

Der Insolvenzverwalter der Fürther Ecka Granulate hatte gestern eine gute und eine schlechte Nachricht zu überbringen: Zwar kann die Produktion unverändert weiterlaufen, aber die Existenz des Ecka-Verwaltungshaupsitzes in Fürth ist in Gefahr, sagte Siegfried Beck. Dabei hatte das Unternehmen erst Anfang des Jahres Richtfest für ein neues Gebäude in unmittelbarer Nähe der Uferstadt gefeiert.

Gegenüber den Nürnberger Nachrichten sagte Beck, dass er noch keine Aussage über die weitere Existenz der Ecka-Zentrale in Fürth treffen könne. Sicher ist, dass einige der 47 Tochterfirmen verkauft werden müssen. Gute Chancen besitzen die Produktionsstätten der ebenfalls insolventen österreichischen Ecka-Tochter in Velden und Trautenfurt. Ecka rutschte durch die Krise in der Automobilindustrie in die Insolvenz , zudem sorgten die stark gesunkenen Metallpreise für Abschreibungen in Millionenhöhe. Obendrein ging auch noch ein Großkunde pleite.

Beck will nun versuchen, die profitablen Kerne von Ecka freizulegen und zu erhalten. Derzeit verhandelt der Anwalt mit den Hausbanken, einem Massekredit wurde bereits zugestimmt. Dennoch drücken Ecka alleine in Österreich knapp 30 Millionen Schulden, auch die Sparkasse Nürnberg und weitere deutsche Banken halten Ansprüche in noch unbekannter Größenordnung. Unterdesen hat Ecka-Geschäftsführer Gert Rohrseitz Konsequenzen gezogen und seinen Vorsitz im Handelsgremium der IHK Fürth niedergelegt.

(Redaktion)


 


 

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