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Electrolux lässt sich nicht erweichen

Jetzt ist es sicher: Der Elektronikkonzern Electrolux lagert seine Nürnberger Geschirrspülerentwicklung nach Stockholm aus. Davon betroffen sind 53 Mitarbeiter, obwohl sich der Konzern 2006 noch verpflichtet hatte, die hiesigen 700 Arbeitsplätze zu erhalten.

Die Fürther Straße in Nürnberg könnte kommenden Generationen als ein warnendes Beispiel für spektakuläre Zusammenbrüche, wirtschaftliche Fehlentwicklungen und Missmanagement dienen. Der „Tod auf Raten“ findet jetzt mit der Auslagerung der Electrolux-Geschirrspülerentwicklung seine Fortsetzung. Das Unternehmen verweist darauf, dass allen Mitarbeitern angeboten wurde, in Schweden zu arbeiten. 

Darüber empört sich die IG Metall und ihr 1. Bevollmächtigter Jürgen Wechsler. Auch haben sich die schon vor Wochen geäußerten Befürchtungen der Gewerkschaft mit der Electrolux-Entscheidung bewahrheitet. Damals begannen die Schweden, ihre Standorte zu durchleuchten, auch Nürnberg. Im Zuge dessen werden nun auch 35 Vertriebsmitarbeiter von Hannover nach Franken delegiert.

(Redaktion)


 


 

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