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Markenwechsel geglückt

Ex-KarstadtQuelle Versicherungen: ERGO Direkt erzielt Rekordergebnis

Anfang 2010 wurde aus KarstadtQuelle Versicherungen die neue Marke ERGO Direkt. Den schwierigen Übergang meisterte der Direktversicherer mit innovativen Ideen und konnte so gleich im ersten Geschäftsjahr beste Ergebnisse verbuchen.

Der Fürther Direktversicherer hat den Markenwechsel erfolgreich vollzogen. Durch eine Neuausrichtung auf noch verständlichere und einfachere Tarife und unter Zuhilfenahme der Möglichkeiten der Neuen Medien, wie Beratung über Skype, Präsenz in den Sozialen Netzwerken oder einer Unfall-App, konnte der Versicherungsanbieter das abgelaufene Geschäftsjahr mit Rekordergebnissen abschließen. Der Markenwechsel im vergangenen Jahr hat bei ERGO Direkt nicht den befürchteten negativen Einfluss auf den Geschäftserfolg gehabt. Ganz im Gegenteil: „Wir können auch 2010 wieder gute Zahlen vorweisen“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Peter M. Endres. Der erzielte Jahresüberschuss von 40,7 Millionen Euro (Vorjahr: 31,5 Millionen Euro) ist der bislang höchste der Unternehmensgeschichte. „Mit über 4,4 Millionen Kunden haben wir unsere Position als Deutschlands meistgewählter Direktversicherer weiter ausgebaut“, berichtet Endres. Die gesamten Beitragseinnahmen von ERGO Direkt wuchsen im Geschäftsjahr 2010 um 13,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,2 Milliarden Euro). „Vor dem Hintergrund des Markenwechsels im Februar 2010 ist diese Entwicklung besonders erfreulich“, merkt Endres an.

 

Vor allem in den Bereichen Lebensversicherung und Gesundheit konnte ERGO Direkt sehr gute Steigerungsraten erzielen. Im Bereich Leben haben sich die Beitragseinnahmen um 15,5 Prozent auf 932,9 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 807,9 Millionen Euro). Dabei war vor allem das Kapitalisierungsprodukt MAXI- ZINS mit Beitragseinnahmen in Höhe von 462 Millionen Euro die treibende Kraft. Im Bereich Gesundheit konnte ERGO Direkt die gebuchten Bruttobeiträge im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 265,5 Millionen Euro steigern; dies entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr (230,0 Millionen Euro) um 15,4 Prozent. „Dieses Wachstum wurde hauptsächlich von den Zahnversicherungen getragen“, erklärt Endres.  Der Bereich Sach blieb nahezu auf Vorjahresniveau. Nach einer deutlichen Steigerung im Vorjahr sanken die gebuchten Bruttobeiträge im gesamten Geschäft um 1,1 Prozent auf 109,5 Millionen Euro (Vorjahr: 110,6 Millionen Euro). Dem wieder erheblichen Beitragswachstum in der Brillenversicherung stand der Wegfall der Garantieverlängerung gegenüber, die in den Vorjahren über den inzwischen insolventen Handelspartner Quelle GmbH vertrieben wurde.

(Redaktion)


 


 

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