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  • 29.10.2009, 14:44 Uhr
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Finanzen

Hohe Staatsverschuldung in Europa

Fast alle Regierungen in Europa haben milliardenschwere Programme auf den Weg gebracht. Zwar geht es deshalb wirtschaftlich wieder etwas bergauf. Die Kehrseite der Medaille ist allerdings eine rasant zunehmende Staatsverschuldung, wie das IW Köln berichtet.

Die Schuldenpolitik in Deutschland birgt wie in den meisten anderen europäischen Staaten ein zusätzliches Problem: die steigenden Zinsbelastungen. Denn klettern die Staatsschulden immer weiter, müssen dafür immer höhere Zinsen gezahlt werden. So hängt ein Damoklesschwert über dem öffentlichen Haushalt der Bundesrepublik:
In Deutschland werden im nächsten Jahr rund 3 Prozent des BIP bzw. über 72 Milliarden Euro an Zinszahlungen fällig – und damit 9,6 Milliarden Euro mehr als noch im Jahr 2005.

Auch im Rest Europas fällt die Prognose nicht besser aus. So müssen in Italien gut 9 Milliarden Euro zusätzlich berappt werden und in Großbritannien sogar 11 Milliarden Euro mehr. Vor allem  Frankreich hat seinen Schuldenstand über die vergangenen Jahre deutlich erhöht und muss daher jetzt für die Zinsen tiefer in die Tasche greifen. Sarkozy & Co. haben im nächsten Jahr rund 15 Mil­liarden Euro mehr an Zinszahlungen zu leisten als noch vor fünf Jahren.

Man darf gespannt sein, welchen Weg die einzelnen europäischen Staaten aus dieser Verschuldungsmisere wählen werden. Denn grundsätzlich stehen nur zwei Varianten offen, um die Maastricht-Kriterien einzuhalten: Steuererhöhun­gen, um die Einnahmeseite zu stärken, oder ein rigoroser Sparkurs auf der Ausgabenseite, so die Experten vom IW Köln. 

(Redaktion)


 


 

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