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Mailingtage 2011: Die Zukunft des Dialogmarketings liegt in der medienübergreifenden Kommunikation

Für zwei Tage ist Nürnberg erneut der Dreh- und Angelpunkt der deutschsprachigen Dialogmarketingszene: Fachmesse, Weiterbildungsangebote und Networking-Events laden zum regen Austausch ein. Die Leitmesse für Kundendialog im europäischen Raum gibt Impulse für die Kundenansprache der Zukunft und zeigt Trends im Mailingbereich auf. Wolfgang Röhr, Geschäftsführer der Wünsch Offset-Druck GmbH, ist nach wie vor vom Potential der Printmedien überzeugt.

Die anhaltende Konjunktur in Deutschland zieht den Werbemarkt mit. Laut einer Analyse des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) werden die Investitionen in Anzeigen und Spots, Prospekte und Plakate im laufenden Jahr um 2,4 Prozent wachsen und damit wieder die erstmals 1998 erreichte Hürde von 30 Milliarden Euro überspringen. Gleichzeitig relativiert die ZAW-Analyse eine Frage, die die Branche schon auf den Mailingtagen der vergangenen Jahre umgetrieben hat: Wie lange werden die klassischen Medien noch ihre Rolle als Werbeträger angesichts der digitalen Evolution behalten? Laut ZAW gebe es bereits heute keine „klassischen Medien“ mehr, sie seien längst mit den digitalen verwoben. So stellt sich die Frage, welche Merkmale wird die Symbiose von traditionellen Medien mit den vielen digitalen Varianten letztendlich auszeichnen. „Wenn die Leistungen der ,alten' Medien im Sinne von Konvergenz mit der Digitalwelt verwoben werden, dann haben sie exzellente Chancen, auch als ,neue' Medien Dominanz in Sachen Werbung auszustrahlen“, wie der ZAW in seinem Jahrbuch schreibt.

Auch Wolfgang Röhr sieht eine Zukunft für das gedruckte Medium im Mailingbereich. Der Geschäftsführer der Wünsch Offset-Druck GmbH, die in den letzen Jahren auch als Sponsor der Mailingtage aufgetreten ist, ist in diesem Jahr als interessierter Besucher auf der Messe vertreten. Seine Druckerei arbeitet vor allem als Mediendienstleister und so gehören neben Medien wie Kundenzeitschriften, Broschüren oder Kataloge auch Mailings zum Angebot. „Bei Mailings gibt es noch viele Möglichkeiten für die Zukunft. Gedruckte Medien sind die perfekte Ergänzung zu digitalen Medien“, so Röhr. Vor allem nachdem in letzter Zeit die Werbewirksamkeit der E-Mail-Mailings nachgelassen habe, sei eine Ergänzung und Kombination durch Print-Mailings – also Crossmediale Mailings - eine sinnvolle und zukunftsträchtige Option, so der allgemeinen Tenor der Messe. Röhr sieht im Bereich Print-Mailings sogar noch Wachstumschancen, denn „die Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das gedruckte Mailing bietet darüber hinaus einige Vorteile, die digitale Mailings nicht bieten können: Emotion durch Farbe, Haptik, Geruch und Überraschungseffekten“. Schon in der Vergangenheit wurden in der Druckerei Wünsch aufwendige Mailings in Auftrag gegeben. Neben Schiebekarten und Pop-ups gehören auch Konfektionierungen mit Gimmicks oder Beilagen zu den möglichen Formen der Mailings. Röhr sieht die Zukunft vor allem in der Individualisierung der Mailings. Die Anpassung der Adresse ist dabei bereits eine bekannte Form, künftig sieht er auch großes Potential in der Bildindividualisierung. So versuchte ein Autobauer seine Kunden mit Abbildungen des nach individuellen Wünschen konfigurierten Models zu beeindrucken. Die Druckerei Wünsch zählt derartige Individualisierungen bereits heute zu ihren Standardleistungen. Neben dem Bogenoffset-Druck bietet das Unternehmen auch modernste Digitaldrucktechnik für wechselnde Bildelemente an.

(Redaktion)


 


 

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