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Fernbusmarkt

Die beliebtesten Fernbusverbindungen und Fernbus-Drehkreuze in Deutschland

Im Januar 2013 erfolgte die Öffnung des Fernbusmarktes. Durch die damalige Änderung im Personenbeförderungsgesetz können Busunternehmen auf festen Fahrtrouten Städte miteinander verbinden. Welche Städte bisher am meisten vom wachsenden Fernbusmarkt profitieren, hat das unabhängige Fernbusportal FahrtenFuchs ermittelt und stellt die Top 10 der Fernbusverbindungen und Fernbus-Drehkreuze in Deutschland vor.

Das erste Jahr des liberalisierten Fernbusmarktes hat Reisenden fahrplanmäßige und häufig kostengünstige Alternativen zu Bahn, Flugzeug oder dem eignen Pkw beschert. Laut der Auswertung des Fernbusportals erstreckt sich das Fernbus-Liniennetz bereits über alle Bundesländer und verbindet alle großen deutschen Städte sowie zunehmend auch kleinere Orte.

Großstädter profitieren von den meisten Fernbusverbindungen

So ist laut dem Fernbusportal Berlin mit Abstand die Fernbushauptstadt Deutschlands. Mit 1466 Abfahrten pro Woche und den Top 3 Fernbusverbindungen nach Hamburg, Dresden und Leipzig könnten Reisende aus der Hauptstadt in alle Richtungen Deutschlands fahren. Dahinter folge Frankfurt am Main, das sich in kürzester Zeit zum zweitgrößten Fernbus-Drehkreuz in Deutschland entwickelt habe. Viele Fernbusanbieter nutzten die Mainmetropole als Knotenpunkt für Umstiegsverbindungen. Im Süden und Südwesten seien München und Nürnberg sowie Stuttgart und Karlsruhe zu wichtigen Fernbus-Drehscheiben geworden. Insgesamt führen aus den zehn meist frequentierten Städten knapp 8.000 Fernbusse pro Woche ab. Die am häufigsten angebotenen Strecken würden von bis zu fünf verschiedenen Fernbusanbietern befahren.

Mittelgroße Städten ziehen nach

Fernbusse verbinden vor allem große und mittelgroße Städte miteinander. „Am häufigsten können Reisende von und nach Berlin und im Südwesten Deutschlands mit dem Fernbus fahren“, erklärt FahrtenFuchs-Geschäftsführer Julian Hauck. „Allerdings profitieren nicht nur die großen deutschen Metropolen. Auch in mittelgroßen Städten wie Karlsruhe, Nürnberg oder Hannover ist die Zahl der Fernbusverbindungen in den letzten Monaten stark angestiegen. Dort fahren mittlerweile fast genauso viele Fernbusse ab wie in Köln oder Hamburg“, so Hauck weiter. In Karlsruhe fahren pro Einwohner die meisten Fernbusse ab.

Potenzial der Verbindung noch nicht ausgeschöpft

Bis auf einzelne Gebiete in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen Anhalt und im westlichen Niedersachsen sind bereits alle Regionen Deutschlands an das Fernbusnetz angeschlossen. „Wir gehen davon aus, dass auch diese Regionen im Laufe des Jahres mit dem Fernbus erreichbar sein werden“, so Julian Hauck. Hinsichtlich der weiteren Marktentwicklung ist er optimistisch: „Insgesamt ist die Dichte der Linien noch ausbaufähig. Auch Expressverbindungen zwischen Großstädten wären eine mögliche Weiterentwicklungen des Fernbusangebots in diesem Jahr.“

Als Vergleichs- und Buchungsportal listet FahrtenFuchs nach eigenen Angaben mehr als 40 Fernbusanbieter in Deutschland und Europa auf. Täglich überarbeitete Fahrplandaten sollen den Nutzern jederzeit aktuelle Verbindungen und Preise aufzeigen. Als erstes Fernbusportal biete es zudem eine integrierte Busbewertung und eine Direktbuchung für Tickets von derzeit 12 Anbietern an. FahrtenFuchs wurde im November 2012 gegründet und wird durch die Humboldt-Universität Berlin unterstützt. Das Unternehmen beschäftigt 10 Mitarbeiter an zwei Standorten in Berlin und Bonn.

(Redaktion)


 


 

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