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Unternehmensnachfolge

Finanzierung oftmals offen

Die Wirtschafts- und Finanzkrise trifft den Generationswechsel im deutschen Mittelstand. Das geht aus dem Report zur Unternehmensnachfolge 2009 vor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Donnerstag in Berlin veröffentlichte. Der Studie gingen knapp 23.000 Gespräche der deutschen IHK zur Unternehmensnachfolge voraus.

 "Wenn sich ein Unternehmer ausgerechnet jetzt einen Nachfolger außerhalb der Familie suchen muss, stellt die Finanzierung das größte Problem dar", sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann. Hier stehe der aktuellen Untersuchung zufolge jeder zweite Nachfolger vor Schwierigkeiten. Dabei zeigte sich, dass allein aus Gründen der Finanzierung eine erfolgreiche Nachfolgeregelung bei 17.000 Unternehmen mit rund 160.000 Beschäftigten gefährdet ist. Das sei "besorgniserregend", sagte Driftmann und berichtete, dass es besonders häufig bei den wichtigsten Finanzierungsinstrumenten der Unternehmensnachfolge knirsche: beim Bankkredit und beim Beteiligungskapital.

Der DIHK-Report zeigte aber auch, dass sich die Nachfolge-Problematik in Deutschland weiter verschärfen wird. Gewinn und Umsatzeinbrüche in der Krise schmälern den Unternehmenswert und machen die Preisverhandlungen zwischen Inhaber und Nachfolger problematisch. "Zudem wird die demografische Entwicklung die Suche nach einem geeigneten Nachfolger schwieriger machen: Einer steigenden Zahl von Übergebern steht eine deutlich sinkende Zahl von potenziellen Nachfolgern gegenüber", warnt Driftmann. 

(Redaktion)


 


 

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