Sie sind hier: Startseite Mittelfranken Aktuell News
Weitere Artikel
M+E

Verluste wahrscheinlich

Während die Löhne noch steigen, sind die Gewinne in den Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) eingebrochen. Rund 45 Prozent der M+E-Unternehmen droht 2009 ein Verlustjahr, prognostiziert das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

Die Metall- und Elektrounternehmen erwarten in diesem Jahr eine durchschnittliche Rendite nach Steuern von -0,2 Prozent, wie die aktuelle Analyse der Gewinnsituation von 900 Firmen im Auftrag von Gesamtmetall ergab. Im Jahr 2007 wurden noch komfortable 4,2 Prozent, 2008 immerhin 2,6 Prozent registriert. Aktuell bezeichnet nur jedes 20. Unternehmen seine Gewinnsituation als gut, aber über die Hälfte als schlecht.

Besonders belastend wirkt die Kurzarbeit; in der Spitze waren 950.000 oder knapp 30 Prozent der Metaller nicht mehr voll beschäftigt. Trotz der Zuschüsse durch die Bundesagentur für Arbeit bleiben die Betriebe auf vielen Kosten sitzen – z.B. der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall . Die Lohnstückkosten sind nicht zuletzt deshalb im ersten Halbjahr 2009 um 29 Prozent hochgeschnellt. Bedrohlich ist, dass sich zugleich die Banken bei der Kreditvergabe schwer tun, so die Einschätzungen des IW Köln.

(Redaktion)


 


 

metall
elektro
unternehmen
firmen
betriebe
kurzarbeit
2009
gewinn
rendite
steuern
verlust

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "metall" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: