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Förderung für Photovoltaik-Anlagen

Angesichts steigender Strompreise denken viele Hauseigentümer über die Installierung einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach nach. Auch wenn die staatliche Förderung langsam immer geringer ausfällt, kann es sich weiterhin lohnen, da auch der Anschaffungspreis für derlei Anlagen sinkt.

Geeignet sind fast alle Dacharten, solange sich darauf unbeschattete Flächen befinden. Zu unterscheiden ist zum einen die Förderung im Rahmen der Finanzierung und zum anderen die Vergütung des zu viel erzeugten Stroms, der ins allgemeine Netz eingespeist wird. ARAG Experten geben einen Überblick:

Finanzierung

Da nicht jeder Hauseigentümer genügend Geld auf der hohen Kante hat, um eine Photovoltaikanlage komplett allein finanzieren zu können, stellt sich die Frage nach einer Finanzierungshilfe. Dabei gibt es beispielsweise die Möglichkeit, einen zinsgünstigen KfW-Kredit zu beantragen (www.kfw.de) oder bei den verschiedenen Kreditinsituten anzufragen, da auch dort besondere Kredite für Photovoltaikanlagen angeboten werden. Den KfW-Kredit bekommt man über die Hausbank. Ein Vergleich der verschiedenen Kreditkonditionen lohnt sich allemal.

Einspeisevergütung

Nach dem EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) wird dem Betreiber einer Solaranlage eine Einspeisevergütung gezahlt. Diese Regelung gilt für einen Zeitraum von 20 Jahren nach Beantragung der Anlagenregistrierung und der ersten Einspeisung ins Stromnetz. Die seit einiger Zeit stattfindende, staffelweise Kürzung dieser Vergütung sollte auch wieder zum 1. Juli 2011 wirksam werden, wurde jedoch wegen zu wenig gebauter Anlagen ausgesetzt. Die Vergütung richtet sich nach der Anlagengröße.

Praxistipp

Die Informationsbeschaffung über Förderprogramme und die Antragstellung übernehmen inzwischen die meisten Unternehmen, die Photovoltaikanlagen verkaufen. Dies umfasst auch die Handhabe mit der Anmeldung der Anlage als Gewerbe sowie die Information und Beratung über baurechtliche Vorgaben der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man sich über die verschiedenen Unternehmen informieren und deren Angebote und Leistungen vergleichen.

Mehr Informationen

Wer sich vorab informieren wil, kann sich z.B. vom BINE Informationsdienst zu Förderprogrammen beraten lassen (www.energiefoerderung.info). Es gibt auch eine Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, bei der alle Programme von Bund, Ländern und EU aufgeführt werden (www.foerderdatenbank.de). Fragen zum „Marktanreizprogramm“ der Bundesregierung richtet man ans Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn bei Frankfurt/M. unter der Telefonnummer 06196-908-625 oder mit dem Kontaktformular auf der Internetseite www.bafa.de.

(lifepr )


 


 

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