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Kunst macht gesund

Der italienische Forscher Ercole Vellone von der School of Nursing der Universität Rom will herausgefunden haben, dass Kunstinteressierte schneller gesunden: Im Zuge seiner Studie untersuchte er 192 Schlaganfall-Patienten und wies bei den Kunst- und Kulturliebhabern unter ihnen eine schnellere und bessere Genesung nach. Auch deutsche Forscher kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Kulturbanausen haben weniger Energie nach einem Schlaganfall. Die untersuchten Schlaganfall-Patienten waren im Schnitt 70 Jahre alt. Die Forscher befragten sie nach ihrem Interesse an Kunst, Musik und Theater.

"Unabhängig von der Schwere des Schlaganfalls können wir den Unterschied belegen. Wir gehen davon aus, dass sich das Gehirn positiv verändert, wenn sich Menschen mit Kunst beschäftigen - so dass es sich auch strukturell besser erholt", sagt Ercole Vellone.

Ähnliche Ergebnisse in Deutschland

Andrea Kübler vom Institut für Psychologie der Universität Würzburg hat Ähnliches festgestellt: "Wir haben anhand von ALS-Patienten gesehen, dass Menschen mit einer höheren Schulbildung eine Krankheit besser bewältigen können."

In ihrer Studie "Depression und Lebensqualitat bei Patienten mit amyotropher Lateralsklerose" stellten Kübler und ihr Team ebenfalls fest, dass Patienten, die sich sozial unterstützt fühlen, besser zurecht kommen.

Die ALS-Erkrankten waren genau wie die Schlaganfallspatienten glücklicher, weniger ängstlich oder depressiv und fühlten sich ruhiger. Zudem waren ihre Gedächnisleistungen besser und sie konnten leichter kommunizieren.

(Redaktion)


 


 

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