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Geplante Übernahme

VW übernimmt MAN – Aktionäre spekulieren auf Abfindung

Die bevorstehende Machtübernahme des Autobauers Volkswagen bei MAN lässt Aktionäre derzeit auf eine hohe Abfindung hoffen. Die MAN-Aktie war demzufolge am gestrigen Donnerstag höchster Gewinner im Nebenwerteindex MDax. Eine VW-Sprecherin ließ indes allerdings bereits erkennen, dass kein freiwilliger Aufschlag geplant sei, um möglichst viele Papiere einzustreichen.

Auch habe VW derzeit keine Pläne, MAN von der Börse zu nehmen. Anleger hatten zuvor spekuliert, VW könnte zunächst einen möglichst hohen Anteil an MAN anstreben und im Anschluss versuchen, die restlichen Anteilseigner mittels Squeeze-out aus dem Unternehmen zu drängen. Im Zuge solcher Spekulationen war der Kurs des MAN-Papiers um fünf Prozent auf knapp 88 Euro gestiegen – auch, nachdem der Wolfsburger Autobauer am Vorabend angekündigt hatte, MAN an die kurze Leine nehmen zu wollen.

Allerdings betonte der VW-Konzern wiederholt, das Motiv für den angestrebten Zugriff auf die MAN-Kasse sei nicht die Übernahme. Den geplanten Abschluss eines Beherrschungsvertrages begründete VW damit, dass die Zusammenarbeit mit MAN erleichtert werde. Als Nutzfahrzeug-Vorstand im VW-Konzern soll seit September Ex-Scania-Chef Leif Östling die beiden Konzerne enger miteinander verzahnen.

(FN)


 


 

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