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Globale Trends 2014

Big Data, mobile Geräte, innovative Technologien und B2B-Online-Handel

Im Jahr 2014 wird Big Data zulegen, der Online-Einzelhandel gewinnt weiter an Bedeutung und es kommen noch häufiger tragbare Geräte zum Einsatz. Diese Trends sind die drei wichtigsten globalen Impulsgeber für das aktuelle Jahr, so das Ergebnis einer Analyse von Frost & Sullivan zu den Top 14 „Ideas and Innovations“ für 2014.

Big Data wachse mit einer jährlichen Rate von 40 Prozent und erzeuge einen enormen Datenpool, der nützliche Einblicke und Möglichkeiten für Vorhersageanalysen biete. Laut der Analyse des Marktforschungs- und Beratungsunternehmen werden Unternehmen diese großen Datenmengen verstärkt nutzen, um personalisierte, individuelle und intelligente Dienstleistungen anzubieten, die in Quasi-Echtzeit stattfinden. Aus diesem Grund werten die Analysten diesen Trend als wichtigste Prognose für 2014.

„Die Virtualisierung von Daten und ihre Auswertung werden für Unternehmen zwingend erforderlich“, erläutert Archana Vidyasekar, Visionary Innovation Team Leader und Senior Research Analystin bei Frost & Sullivan. So hätten Online-Einzelhandelsriesen bereits interessante Dienste wie etwa Amazon Kinesis ins Leben gerufen, die Daten in Echtzeit analysierten, um maßgeschneiderte Dienstleistungen zu bieten.

Intelligente Geräte übernehmen vielfältige Fuktionen

Ähnlich wie Big Data sorgten tragbare Geräte und neue Technologien bereits heute für großes Aufsehen, und dieser Trend dürfte sich im Jahr 2014 weiter ausweiten. Im vergangenen Jahr seien bereits tragbare intelligente Geräte wie Smartwatches und Google Glass auf den Markt, die die Funktionen eines Smartphones übernehmen. Obwohl diese Entwicklungen laut den Analysten sowohl auf Skepsis als auch Hype treffen, habe ihr Potenzial hinsichtlich neuer Dienste wie die Gesundheitsüberwachung diese Geräte auf die vordersten Ränge der Produktlisten katapultiert, die es in der Wellness-Branche zu beobachten gibt. Daher seien die meisten der großen Technologie- und Web-Unternehmen in diesem Markt aktiv.

Während E-Commerce noch vor kurzem dank des B2C-Einzelhandels enorm zugelegt habe, wüssten viele nicht, dass in den vergangenen Jahren ein enormer Aufschwung im B2B-Onlinehandel stattgefunden habe, weshalb dessen Anteil am heutigen E-Commerce-Markt größer sei als der des B2C-Einzelhandels. „Elektronisches B2B, das traditionell aus herkömmlichen elektronischen Datenaustausch-Plattformen (engl. Electronic Data Interchange, EDI) mit einer minimalen Auswahl an Anbietern und einem sehr aufwändigen Durchführungssystem bestand, entwickelt sich in einem stärker vernetzten Internet hin zu Online-Plattformen, die mehr Auswahl, Flexibilität und Preisoptionen bieten“, schließt Archana Vidyasekar, „Diese Online-Plattformen bieten sofortige Preisangebote, wodurch schnellere Antworten und agilere Beschaffungs- und Zulieferungsdienstleistungen möglich sind.“

3D-Druckverfahren, Me-Commerce und computererzeugte Realität

Weitere Trends sind laut der Analyse: virtuelle Währung, persönliche Roboter, 3D-Druckverfahren, Innovationen bei Zustellungsdiensten (Auslieferung auf der „letzten Meile“), „Me-Commerce“ (jeder Betreiber einer Webseite kann selbst zum Händler werden), Gamification, das Aufkommen von Arbeitszentren für flexible Arbeitsmodelle, Augmented-Reality-Technologie, tragbare mobile Gesundheitsgeräte und digitale Gesundheit, Kreislaufwirtschaft sowie „Social TV“.

(Redaktion)


 


 

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