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Existenzgründung

Gründercoaching Deutschland

Zur Erhöhung der Erfolgsaussichten und Sicherung von selbständigen Existenzen bietet das durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Gründercoaching Deutschland wertvolle Unterstützung. Existenzgründerinnen und Existenzgründer können für den Aufbau und Entwicklung ihrer selbstständigen Existenz externe Hilfe durch Berater in Anspruch nehmen. Zur Finanzierung der Coachingmaßnahmen werden Zuschüsse aus dem ESF gewährt.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden Coachingmaßnahmen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Existenzgründern im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (Handwerk, Handel, Industrie, Gast- und Fremdenverkehrsgewerbe, Handelsvertreter und –makler, sonstiges Dienstleistungsgewerbe, Verkehrsgewerbe) und von Angehörigen Freier Berufe. Die Existenzgründung muss auf eine Vollexistenz ausgerichtet sein. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf die Gründung nicht länger als 5 Jahre zurückliegen. Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit erhalten im Rahmen dieses Programms im ersten Jahr eine besondere Förderung, sofern an sie im ersten Jahr nach der selbständigen Tätigkeit ein Gründungszuschuss, Einstiegsgeld, Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts oder sonstige weitere Leistungen durch die Agentur für Arbeit zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit erbracht werden oder wurden.

Wie hoch sind die Zuschüsse im Gründercoaching Deutschland?

Existenzgründer/Innen erhalten in den neuen Bundesländer einen Zuschuss von 75%, in den alten Bundesländer einschließlich Berlin einen Zuschuss von 50% des Honorars bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 6.000,- €. Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800,- €. Ein Tagewerk umfasst 8 Stunden pro Tag. Das insgesamt vertraglich zu vereinbarende Netto-Beratungshonorar darf die Bemessungsgrundlage von maximal 6.000,- € nicht überschreiten.

Besondere Förderung von Existenzgründern aus der Arbeitslosigkeit.

Existenzgründer/Innen aus der Arbeitslosigkeit, die die o.g. Leistungen nach SGB II oder SGB III beziehen, erhalten im gesamten Bundesgebiet einen Zuschuss von 90% des Beraterhonorars bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 4.000,- €. Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800,- €. Ein Tagewerk umfasst 8 Stunden pro Tag. Das insgesamt vertraglich zu vereinbarende Netto-Beraterhonorar darf die Bemessungsgrundlage von maximal 4.000,- € nicht überschreiten.

Wie läuft das Gründercoaching Deutschland ab?

Ein gefördertes Gründercoaching setzt immer eine Coachingempfehlung eines Regionalpartners und eine Coachingzusage der KfW voraus. Anträge sind über die Regionalpartner der KfW (z.B. Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Wirtschaftsfördergesellschaften) einzureichen. Eine aktuelle Übersicht der Regionalpartner ist unter www.gruender-coaching-deutschland.de einsehbar. Vor Antragstellung ist mit dem Regionalpartner ein persönliches Kontaktgespräch zu führen. Mit dem Antrag auf Gewährung eines Zuschusses sind beim Regionalpartner alle notwendigen Unterlagen einzureichen.

Wichtig: Der Antrag auf die Gewährung eines Zuschusses zu den Beratungskosten ist unbedingt vor Abschluss eines Coachingvertrags über den Regionalpartner an die KfW zu richten.

Mehr Informationen unter www.gruender-coaching-deutschland.de

(Handwerksportal Heilbronn-Franken)


 


 

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