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Fußball-WM-Qualifikationsspiel

Günter Netzer über Kunstrasen: „Ein Paradies!“

Am Samstag (10. Oktober, 17 Uhr) spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Moskau gegen Russland um die Qualifikation zur WM in Südafrika.

Im Interview mit dem hessischen Privatsender HIT RADIO FFH gab sich Fußball-Experte Günter Netzer siegessicher: „Ich bin überzeugt, dass wir die Qualifikation auf direktem Wege schaffen. Die deutsche Mannschaft war immer gut, wenn sie gefordert wurde. Bei den Russen ist es genau umgekehrt. Wenn sie unter Druck standen, haben sie meistens versagt. So soll es bitte auch bleiben.“

Fußball-Fachmann Waldemar „Waldi“ Hartmann sagte dagegen zu HIT RADIO FFH: „Ich bin nicht nur nervös, sondern habe ziemlichen Bammel, dass das in die Hose geht. Weil Guus Hiddink ein alter Trainerfuchs ist, das hat er schon oft bewiesen. Ich glaube nicht an einen Sieg in Moskau. Mein Tipp ist 1:1, was ja reichen würde.“

Netzer sagte heute in der FFH-Sendung „Guten Morgen, Hessen!“ auf die Frage, ob er es als Gefahr sehe, dass die Spieler im Hinterkopf haben, das auch ein Remis reiche: „Im Hinterkopf von Fußballern schweben immer Gedanken, die nicht zulässig sind. Und dieser Gedanke ist nicht zulässig. Wenn die Spieler so denken und in das Spiel gehen, wäre das äußerst gefährlich und würde in einer Katastrophe enden.“

Am Samstag wird in Moskau auf Kunstrasen gespielt. Netzer: „Der Kunstrasen bedeutet kein Problem. Das sollte kein Entschuldigungsgrund sein. Diese Plätze sind eben wie ein Billardtisch. Der Ball läuft erstklassig. Für technisch versierte Spieler ist es ein Paradies.“

Waldi Hartmann ist zuversichtlich, dass die WM in Südafrika mit deutscher Beteiligung stattfindet: „Sollte es doch zur Relegation kommen, dann werden in diesen Spielen die oft zitierten deutschen Tugenden zum Tragen kommen. Da werden dann alle alles geben.“ Seine Meinung zum Spielfeld: „Der Kunstrasen ist für unsere Mannschaft ungewohnt. Der Ball läuft schneller. Und die Russen spielen einfach gut Fußball. Wenn bei denen die Kugel läuft, dann könnte der ein oder andere deutsche Abwehrspieler einen Knoten in die Beine kriegen. Ich sehe echt schwarz.“

Hartmann will sich das Spiel alleine anschauen: „Weil ich dann konzentrierter zuschauen kann. Nicht mit fünf oder sechs Freunden und Chips und Six-Pack, wie andere das machen. Ich bin lieber ein einsamer Beobachter. Dass ich bei den Spielen nicht mehr selbst dabei bin, stört mich überhaupt nicht. Ich genieße es sogar. Mir fehlt gar nichts.“

Quelle: FFH

(Redaktion)


 


 

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