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Bewerbung

Fürth und Halberstadt bewerben sich gemeinsam für „UNESCO Welterbe“

Fürth und Halberstadt machen mit ihrer gemeinsamen Bewerbung für die Aufnahme in das UNESCO Welterbe ernst: In seiner gestrigen Sitzung votierte der Halberstädter Stadtrat – wie zuvor schon das Fürther Gremium – einstimmig für das ehrgeizige Vorhaben.

Die beiden Kommunen aus Sachsen-Anhalt und Bayern werden sich nun aufgrund ihrer jeweiligen Historie mit dem Thema „Jüdisches Stiftungswesen als Beitrag zum modernen Sozialstaat“ bewerben. Sowohl in Fürth als auch in Halberstadt sind die Zeugnisse jüdischer Stiftungen noch deutlich - städtebaulich wie gesellschaftlich – sichtbar.

Der weitere Zeit- und Aktionsplan gestaltet sich wie folgt: Im April steht zunächst in Fürth ein Symposium auf der Agenda, ein weiteres folgt darauf in Halberstadt, bis zum 30. Juni müssen sich die beiden Städte dann auf die Landesliste von Sachsen-Anhalt setzen lassen und 2013 wird schließlich entschieden, ob es das Thema auf die Bundesliste schafft.

Für den Fürther Oberbürgermeister Thomas Jung ist die Stadtratsentscheidung in Halberstadt ein erfreuliches Signal: „Wie auch wir haben die Kollegen unseres Partners in Sachsen-Anhalt nun die Weichen für unsere gemeinsame Bewerbung gestellt. Das jüdische Stiftungswesen hat bei uns in Fürth wie auch in Halberstadt noch immer einen herausragenden und prägenden Stellenwert, ich erwähne hier nur unser Nathanstift, das Stadttheater und das Berolzheimerianum. Gleichzeitig warne ich jedoch vor übertriebenen Erwartungen, denn das Bewerbungsverfahren gestaltet sich langwierig und anspruchsvoll.“

(Redaktion)


 


 

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