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Hervorragende Halbjahresbilanz chinesischer Investitionen in Bayern

Die Attraktivität Bayerns als Standort für chinesische Unternehmen hält trotz der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise weiter an. Im ersten Halbjahr 2009 konnten bereits acht Investitionsvorhaben chinesischer Unternehmen in Bayern erfolgreich abgeschlossen werden.

„Bayern punktet bei chinesischen Unternehmen insbesondere durch seine zentrale Lage als Drehscheibe nach Mittel-, Ost- sowie Südosteuropa. Auch die Nähe zu wichtigen Kunden und zur chinesischen Community sowie die beiden internationalen Flughäfen München und Nürnberg sind entscheidende Ansiedlungsfaktoren für unsere chinesischen Freunde“, so Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil.

Zu den bedeutendsten Ansiedlungen und Erweiterungen zählen unter anderem die Investitionen der Firmen Huawei, Haitan International sowie Topray Solar. Am Standort München investiert Huawei in neue Kapazitäten für die Kundenbetreuung und baut gleichzeitig den Vertrieb aus. Außerdem entsteht in München ein neues Zentrum für Forschung und Entwicklung. In Nürnberg erweitert das Unternehmen sein Dienstleistungsangebot. Haitan International investiert rund 10 Millionen Euro am Standort Ebermannsdorf in sein Tochterunternehmen Zhafir Plastics Machinery GmbH. Dort sollen voraussichtlich ab 2010 die im eigenen Haus entwickelten Spritzgießmaschinen montiert werden. Topray Solar hat erst vor wenigen Tagen seine Europazentrale in München gegründet.

In Bayern gibt es mittlerweile über 100 Niederlassungen chinesischer Firmen. Der Freistaat zählt mit derzeit rund 10 000 chinesischen Mitbürgern zu den chinesischen Hochburgen in Deutschland. Neben dem Großraum München ist insbesondere die Metropolregion Nürnberg bei chinesischen Unternehmen ein äußerst beliebter Standort.

„Eine unverzichtbare Säule der Unterstützung chinesischer Unternehmen bei einer Ansiedlung in Bayern ist unser Bayerisches Repräsentanzbüro in Shandong unter der Leitung von Herrn Dr. Christian Geltinger. Chinesische Interessenten erhalten durch die Repräsentanz sowie durch Invest in Bavaria, dem zentralen Ansprechpartner für ausländische Investoren im Bayerischen Wirtschaftsministerium, eine umfassende, kompetente und kostenlose Betreuung“, so Minister Zeil weiter.

Die Volksrepublik China ist der mit Abstand größte Handelspartner Bayerns in Asien. Das Handelsvolumen belief sich im vergangenen Jahr auf 19,6 Milliarden Euro. Die Ausfuhren Bayerns betrugen 7,5 Milliarden Euro, die Einfuhren 12,1 Milliarden Euro. Die Partnerschaft zwischen Bayern und der chinesischen Provinz Shandong besteht bereits seit 22 Jahren.

(Bayerisches Staatsministerium)


 


 

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