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Insolvenzverfahren

Amtsgericht verlängert Frist zur Karstadt-Rettung

Bereits im Vorfeld wurde eine solche Entscheidung vermutet, nur ist sie offiziell: Das Amtsgericht Essen hat seine Entscheidung über den Karstadt-Insolvenzplan erneut verschoben. Investor Nicolas Berggruen gewinnt damit weitere drei Wochen zur Rettung des Warenhauskonzerns.

BUCHEMPFEHLUNG:

Karstadt-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg teilte mit, er habe mit dem Investor notariell vereinbart, dass dieser die Bedingungen für den Kauf erst bis zum 8. August erfüllen müsse. Jene Frist war eigentlich bereits am vergangenen Donnerstag abgelaufen – nach wie vor ist sich Berggruen jedoch mit dem Vermieterkonsortium Highstreet über die Ablösung eines Kredites der Valovis-Bank uneinig.

Der Insolvenzverwalter appellierte indes an Highstreet und Berggruen, sich zu einigen. Das Geschäft der Warenhauskette sei auch im Juni besser gelaufen als erwartet, so Görg. Dies müsse „allen Beteiligten in diesem komplexen Verfahren Ansporn sein, sich im Interesse der beschäftigten, der Gläubiger und im eigenen Interesse auf eine nachhaltige Lösung zu verständigen“, so Görg.

Wichtige Highstreet-Mitglieder wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank hoffen weiterhin auf Berggruen. Dieser sieht jedoch Highstreet am Zug. „Das ist das Problem von Highstreet“, sagte der Investor im Hinblick auf den Valovis-Kredit. „Der Mieter ist nicht für die Refinanzierung des Vermieters verantwortlich“, so ein Vertrauter von Berggruen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

(Redaktion)


 


 

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