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Stadt Nürnberg

"Hohe Qualität der Sozialen Arbeit bleibt gesichert"

Angesichts der Kritik an den von der Nürnberger Unternehmensberatung ausgearbeiteten Sparplänen für den Haushalt der Stadt, stellte Sozialreferent Reiner Prölß jetzt in einer Stellungnahme klar, dass die hohe Qualität der Sozialen Arbeit auch künftig gesichert bleibe.

Die Pläne von Rödl & Partner hatten für Wirbel gesorgt, da unter anderem 56 Erzieherinnen durch Praktikanten ersetzt werden sollten (wir berichteten). Jetzt sickerte durch, dass die Unternehmensberater außerdem vorschlugen, den ermäßigten Eintrittspreis in den städtischen Museen zu erhöhen. Prölß hält den Kritikern entgegen: "Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind machbar, und es wird zu keinem Leistungs- und Qualitätsabbau kommen."

Der Sozialreferent hob weiter hervor, dass erst seine Intervention bei Kämmerer Harald Riedel dazu geführt habe, die Vorschläge von Rödl & Partner entsprechend zu modifizieren. Prölß sparte jedoch auch nicht mit Kritik: "Die Erfahrung lehrt, dass man dort, wo man genauer hinschaut und wo eine weitgehend transparente Datenlage vorhanden ist, auch mehr findet. Ich erwarte, dass mit den nächsten Konsolidierungsprozessen dieses Ungleichgewicht zwischen den städtischen Aufgabenbereichen ausgeglichen wird, denn die vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben und Belastungen müssen von allen getragen werden.“

(Redaktion)


 


 

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