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Identifikation

Der Mitarbeiter als Markenbotschafter

Der Identifikation der Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen fällt immer mehr Bedeutung zu. Der Mitarbeiter als Markenbotschafter für das eigene Unternehmen - welches Potenzial sich dahinter verbirgt, haben viele Firmen überhaupt nicht im Blickfeld.

Knapp 70 Prozent haben zwar bereits eine Strategie für ihre Arbeitgebermarkenführung entwickelt oder setzen diese bereits um, doch viele Unternehmen vernachlässigen noch die Möglichkeiten, die ihnen die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter in der Arbeitgeberkommunikation eröffnen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine aktuelle Studie von Kienbaum Communications.

Danach bildet bislang nur jedes vierte Unternehmen eigene Mitarbeiter zu Markenbotschaftern aus. Und nur jede fünfte Firma organisiert Markenschulungen für die Belegschaft oder setzt interne Brand-Scouts ein.

„Identifizieren sich die Mitarbeiter mit der Marke, dann machen sie die unternehmerischen Interessen zu ihren eigenen und zeigen bei der Arbeit für ihr Unternehmen Begeisterung und hohes Engagement“, sagt Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications.

Unternehmen verbinden mit der Arbeitgebermarkenführung – auch Employer Branding genannt – zumeist mehrere Ziele. Einerseits gilt die Employer Brand als wichtiger Faktor, um sich als Unternehmen nach außen attraktiv zu präsentieren, nicht zuletzt um die besten Talente zu rekrutieren und Stellen mit weniger Aufwand adäquat zu besetzen. Andererseits haben zwei Drittel der Unternehmen als Ziele für die interne Kommunikation definiert, dass sie mit ihren Employer-Branding-Aktivitäten die Mitarbeiter besser an sich binden und deren Identifikation mit dem Arbeitgeber erhöhen wollen.

Viele Unternehmen nutzen mittlerweile in erster Linie Rankings und Onlinemedien, um zu kontrollieren, ob ihre Employer-Branding-Aktivitäten erfolgreich sind: Die Positionierung in Arbeitgeberrankings oder das Standing in Online-Arbeitgeberbewertungsplattformen sind willkommene Informationsquellen. Darüber hinaus ziehen gut die Hälfte der Unternehmen verschiedene Branchenbenchmarks, etwa zum Krankenstand oder der Mitarbeiterfluktuation, heran, um Erfolg oder Misserfolg ihrer Arbeitgebermarken-Strategie zu messen.

(Redaktion)


 


 

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