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Wirtschaftskrise

IG Metall rechnet mit langer Flaute bei Siemens

Angesichts der jüngst veröffentlichten ernüchternden Siemens-Quartalszahlen rechnet die Gewerkschaft IG Metall mit einer längeren Flaute. In der Gewerkschaft wächst dabei vor allem die Sorge, nach Ablauf des vereinbarten Kündigungsverzichts im September 2010 harte Auseinandersetzungen mit dem Management um den Erhalt der Arbeitsplätze führen zu müssen.

„Wir können nicht ausschließen, dass der Auftragseingang bei Siemens auf drei oder vier Jahre hinaus sehr schwach ausfällt“, sagte der Siemens- Aufsichtsrat und Beauftragte der IG Metall für den Konzern, Dieter Scheitor, gegenüber Euro am Sonntag. Scheitor betonte, dass sich die Gewerkschaft nachdrücklich für den Erhalt aller Arbeitsplätze bei Siemens einsetzen werde.

Weiterhin forderte er die Politik auf, auch eine weitere Verlängerung der maximalen Dauer der Kurzarbeit in Betracht zu ziehen. „Man muss vielleicht auch über fünf Jahre Kurzarbeit nachdenken, das darf kein Tabu sein. Hier ist die Politik gefordert“, sagte Scheitor. Der Siemens-Konzern hatte am Donnerstag einen um 28 Prozent eingebrochenen Auftragseingang und einen um 21 Prozent gesunkenen operativen Gewinn bekannt gegeben (wir berichteten).


(Redaktion)


 


 

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