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Umfrage

Image der Unternehmer trotz Wirtschaftskrise intakt

68 Prozent der Deutschen halten Familienunternehmen im Vergleich zu börsennotierten Firmen beziehungsweise Unternehmen in Staatshand für die bessere Unternehmensform. 66 Prozent sagen zudem, in den Familienunternehmen sei die Idee der Sozialen Marktwirtschaft am Besten verwirklicht. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Bundesbürgern durch die Nürnberger Unternehmensberatung Weissman & Cie..

Prof. Dr. Arnold Weissman, Initiator der Befragung, sagt: „Während die aktuelle Wirtschaftskrise dem Ansehen von Top-Managern und DAX-Konzernen drastisch schadet, ist das Unternehmerimage derzeit in der Bevölkerung weitgehend in Takt.“ So stimmen 60 Prozent der Befragten eher der Aussage zu, Unternehmer kämen in Deutschland ihrer Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Umwelt nach, während dagegen 40 Prozent meinen, am Ende interessierten sich die Unternehmer nur für ihren Profit.

Auch glauben 64 Prozent der Bundesbürger, Unternehmer stünden zum Standort Deutschland, während nur 36 Prozent eher die Meinung vertreten, Unternehmer würden gerne in Steuerparadiese fliehen, wenn ihnen dies opportun erscheint. Weissman: „Die Person des Mittelständlers hat in den vergangenen Jahren deutlich an Statur gewonnen.“ Lediglich der soziale Status von Ärzten und Lehrern ist besser als von Unternehmern. Interessant ist, dass bei der Befragung Männer Unternehmer durchgängig um zwei bis vier Prozentpunkte positiver sehen als Frauen. Berater Weissman: „Männer können sich mit Unternehmern eher identifizieren. Frauen misstrauen den Menschen mit wirtschaftlicher Macht wohl stärker.“

(Redaktion)


 


 

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