21.09.2009  08:30 Uhr

IBS Nürnberg
Individuell gefördert und gefordert

Mittelfranken. Kommenden Montag starten knapp 30 neue Studierende in das Studienjahr bei der International Business School Nürnberg. Der neue Standort nahe des Weißen Turms bietet auf knapp 1.500qm 14 Seminarräume, eine Bibliothek sowie einen Aufenthalts- und Cafeteriabereich für die Studis. Business On Mittelfranken sprach mit Direktor Thomas Nau und dem Akademischen Leiter der privaten Businessschool, Prof. Dr. Kai Uwe Wellner, über das kommende Semester.

Business On Mittelfranken: Mit welchen neuen Angeboten startet die IBS ins kommende Semester?

Thomas Nau: Wir bieten nun erstmals im Hauptstudium den Schwerpunkt Sportmanagement an. In speziellen BWL-Fächern wie Sportmarketing oder Verbands- und Vereinssport werden die Studierenden auf einen möglichen Berufseinstieg vorbereitet. Hier in der Region gibt es diesbezüglich ja zum Glück genügend attraktive Arbeitgeber.

Business On Mittelfranken: Wie groß ist die Zahl ihrer Neuanmeldungen?

Thomas Nau: In diesem Semester gehen wir von knapp 30 aus. Ein gutes Wachstum, denn 2006 sind wir mit 16 Studierenden gestartet und konnten seitdem sukzessive mehr Interessenten für unsere Angebote gewinnen.

Der akademische Leiter der IBS Nürnberg: Prof. Dr. Kai Uwe Wellner, Copyright:
Der akademische Leiter der IBS Nürnberg: Prof. Dr. Kai Uwe Wellner

Kai Uwe Wellner: In diesem Jahr haben wir auch wieder einige Quereinsteiger von der Qualität unsere Lehre überzeugt. So sind zwei Studierende direkt von der Universität zu uns gekommen, andere wiederum von Hotelfachschulen oder der Akademie Handel.

Business On Mittelfranken: Was sind die Gründe, warum sich Studierende für die IBS entscheiden?

Kai Uwe Wellner: Ich mache das an fünf Punkten fest. Erstens bieten wir durch unsere kleinen Lerngruppen eine ganz individuelle Lernatmosphäre. Zweitens gewähren wir durch das Auslandssemester und die internationalen Praktika einen hohen Grad an Internationalität. Drittens nehmen im Grundstudium der Anteil der Sprachen und Soft-Skills schon knapp 50 Prozent der Zeit ein. Viertens garantieren unsere Dozenten einen großen Praxisbezug. Je ein knappes Drittel sind Unternehmer, Manager oder Professoren. Und nicht zuletzt überzeugt viele Interessenten die kurze Studiendauer von nur drei Jahren mit einer Erfolgsquote von 95 Prozent.

Business On Mittelfranken: Welches Arbeitspensum erwartet die Studierenden?

Kai Uwe Wellner: Das liegt höher als bei den staatlichen Hochschulen. Unsere Studenten müssen 33 Semesterwochenstunden belegen. Kleiner Trost: Die Intensität der Lehre liegt bei uns auch höher, so dass zu Hause weniger nachgearbeitet werden muss. Gegen Ende des Semesters müssen dann 10 Klausuren á 90 Minuten innerhalb von zwei Wochen geschrieben werden. Da ist der Druck dann schon enorm groß.

Business On Mittelfranken: Gibt es besondere Angebote in der Einführungswoche?

Thomas Nau: Wir planen mit den Studenten verschiedene Aktionen. Dieses Jahr werden in Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Brombachsee auf der Badehalbinsel Absberg und auf der Freizeitanlage in Enderndorf eine Bepflanzungsaktion durchführen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig darauf, die Teambuildingprozesse anzustoßen, denn die Studenten werden über ihre gesamte Zeit an der IBS hinweg eng miteinander zusammen arbeiten. Das ist wichtig für spätere Projekt- und Gruppenarbeiten.

Business On Mittelfranken: Was unterscheidet die IBS von anderen Business Schools?

BUCHEMPFEHLUNG:

Kai Uwe Wellner: Als Dozent der FH Augsburg muss ich sagen, dass sowohl das staatliche als auch das private System seine Vorteile hat. Es kommt eben ganz auf die Wünsche der Studenten an. Manche mögen mehr Freiraum, andere brauchen die Anleitung. Wir betonen, dass wir bei der IBS Nürnberg unsere Studenten fördern und fordern.

Thomas Nau: Uns unterscheidet sicherlich auch, dass wir die Euro-Schulen als große Organisation im Rücken haben und auf das langjährige Know-how dort zurückgreifen können. Zudem sind wir nach ISO 9001 für den Weiterbildungs- und Schulungsbereich zertifiziert.

Business On Mittelfranken: Die IBS nimmt am 24. Oktober wiederholt an der Langen Nacht der Wissenschaften teil. Was haben Sie für die Besucher geplant?

Thomas Nau: Der Kontakt kam interessanterweise über eine Studentin zustande, die im Organisationsbüro der Nacht ein Praktikum absolviert hat. Zwischen 18 und 1 Uhr stellen wir in unseren Räumen BWL zum Anfassen vor. Ein Thema lautet zum Beispiel, warum Frauen immer mehr Schuhe kaufen als nötig. Einer unserer Dozenten wird sich aus BWL-Sicht diesem Phänomen nähern. Dazu haben sich die Studenten ein tolles internationales Catering einfallen lassen.


 

(Redaktion)

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