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Verbraucherpreise Bayern

Inflationsrate in Bayern im Januar bei 0,6 Prozent

Im Vergleich zum Januar des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Durchschnitt um 0,6 Prozent erhöht. Damit verharrt die Inflationsrate weiterhin auf niedrigem Niveau.

Gegenüber dem Vorjahr sind dabei insbesondere Gas (- 20,8 Prozent) und Gemüse (- 8,0 Prozent) deutlich günstiger geworden; die Preise für Kraftstoffe sind binnen Jahresfrist hingegen spürbar gestiegen (+ 13,5 Prozent). - Im Vormonatsvergleich hat sich der Verbraucherpreisindex um 0,7 Prozent verringert. Dies ist in erster Linie auf die im Januar gegenüber dem Vormonat kräftigen saisonalen Preisrückgänge bei Pauschalreisen (- 18,8 Prozent) und  Beherbergungsdienstleistungen (-14,7 Prozent) zurückzuführen. Die Preise für Heizöl hingegen haben sich im Vergleich zum Vormonat wieder deutlich erhöht (+ 9,1 Prozent). Auch für Gemüse mussten die Verbraucher spürbar mehr ausgeben (+ 10,3 Prozent) als im vorangegangenen Dezember.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, haben sich die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. So lag die Inflationsrate, das ist die Veränderung des Verbraucherpreisindex für Bayern gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat in Prozent, im Januar bei + 0,6 Prozent; im  vorangegangenen Dezember betrug sie 1,0 Prozent.

Die Preise für Nahrungsmittel haben sich im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 1,3 Prozent verringert. Die Entwicklung verlief allerdings teilweise unterschiedlich. Während sich Fische und Fischwaren (+ 3,6 Prozent) sowie Obst (+ 2,2 Prozent) binnen Jahresfrist verteuerten, gingen die Preise für Gemüse (- 8,0 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (- 2,8 Prozent) z. T. deutlich zurück. Besonders starke Preisrückgänge gegenüber dem Januar des Vorjahres waren bei Hart- (- 6,0 Prozent) und Schnittkäse (- 9,5 Prozent) zu verzeichnen. Demgegenüber hat sich Butter im Vergleich zum Vorjahr wieder spürbar verteuert (+ 15,9 Prozent). Im Vergleich zum vorangegangenen Dezember sind insbesondere die Preise für Gemüse (+ 10,3 Prozent) deutlich gestiegen.

Im Energiesektor haben sich die Preise für Heizöl (+ 9,1 Prozent) gegenüber dem Vormonat spürbar erhöht. Kraftstoffe waren 3,3 Prozent teurer als im Dezember. Im Jahresvergleich sind die Preise für Heizöl „nur“ um 4,1 Prozent gestiegen, während Gas (- 20,8 Prozent) sogar deutlich günstiger war als im Januar des Vorjahres. Die Strompreise stiegen binnen Jahresfrist durchschnittlich um 3,6 Prozent; Kraftstoffe verteuerten sich im gleichen Zeitraum um 13,5 Prozent.

Weiterhin moderat verläuft die Preisentwicklung bei den Wohnungsmieten (ohne Nebenkosten). Gegenüber dem Januar des Vorjahres erhöhten sie sich um 1,3 Prozent. Deutlich niedriger als im Vorjahr waren im Januar auch weiterhin die Preise vieler hochwertiger technischer Produkte. So konnten die Verbraucher u. a. Fernsehgeräte (- 22,7 Prozent), Personalcomputer (- 16,2 Prozent) und Notebooks (- 13,0 Prozent) deutlich günstiger beziehen als im Vorjahr. Aus saisonalen Gründen waren im Januar Pauschalreisen (- 18,8 Prozent) sowie Beherbergungsdienstleistungen (- 14,7 Prozent) spürbar billiger als im Vormonat.

(Bay. Landesamt für Statistik & Datenverarbeitung)


 


 

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