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Insolvenz

Druckdienstleister Schlott wird weiter zerschlagen

Drei Nürnberger Konzerntöchter sind nun gerettet. Die Schlott GmbH in Freudenstatt dagegen muss die Tore schließen.

Am 18. Januar hatte der Druckdienstleister Schlott Insolvenz angemeldet. Europas zweitgrößter Druckereikonzern stellt Zeitschriften, Werbebeilagen und Kataloge in hohen Auflagen her. Doch der steigende Preisdruck brachte das Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Das Insolvenzverfahren läuft seit dem 1. April. Schon am 11. April konnten, wie berichtet, zwei Nürnberger Tochterunternehmen gerettet werden. Zwei weitere Hamburger Töchter mussten jedoch geschlossen werden, da sich kein Investor gefunden hatte.

Wie der Insolvenzverwalter Siegfried Beck am vergangen Freitag mitteilte, liegen nun für weitere Unternehmen der Gruppe in Lübeck, Landau und Nürnberg unterschriftsreife Angebote strategischer Investoren vor. Damit wäre nun auch die dritte Nürnberger Schlott-Tochter gerettet. Für die Schlott GmbH in Freudenstadt gibt es dagegen keine Zukunft. Es wurden keine Angebote abgegeben und somit muss der Betrieb geschlossen werden. 269 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz. „Wir haben bis zuletzt alles versucht, aber ohne einen Investor sind Standort und Arbeitsplätze leider nicht zu retten“, so der Insolvenzverwalter.

(Redaktion)


 


 

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