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IT-Trend 2009: Update-Service und 24-Stunden-Support

Der Wunschzettel deutscher Unternehmen an ihre Software-Lieferanten für 2009 ist geschrieben. Die Ansprüche sind groß: 95 Prozent der Firmen fordern vor allem regelmäßige Updates, die der Dienstleister am besten selbst durchführt und nicht nur bereitstellt.

Genauso viele IT-Verantwortliche erwarten, dass ihr Softwarehaus ihnen bei Fragen noch schneller und kompetenter zur Seite steht. Darüber hinaus können IT-Anbieter glänzen, indem ihre Produkte bei der Erstinstallation weniger Anfangsfehler aufweisen. Denn bisher bemängeln drei von vier Einkäufern, dass externe Firmensoftware noch zu häufig mit Fehlern behaftet ist und sie deshalb nachbessern müssen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Software - Made in Germany" des IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

Zwischen den Erwartungen an die Software-Hersteller und den Erfahrungen mit IT-Partnerschaften klafft somit eine Lücke. Einerseits sind 78 Prozent der befragten Entscheider überzeugt davon, dass Arbeitsprozesse durch die Auslagerung an einen externen Software-Anbieter effektiver gestaltet werden können. Andererseits bemängeln beispielsweise zwei von drei IT-Managern das Preis-Leistungsverhältnis der eingekauften IT-Anwendungen. 60 Prozent der befragten Unternehmen beanstanden zudem, dass ihre IT-Dienstleister sie zu häufig mit Standardlösungen abspeisen. Die individuellen IT-Besonderheiten in den Unternehmen, beispielsweise das Anbinden an die Kunden-IT durch spezielle Schnittstellen, werden zu wenig berücksichtigt. Das gilt besonders für Finanzdienstleister, Handelsbetriebe sowie Unternehmen der öffentlichen Verwaltung. Hier fühlen sich rund 80 Prozent der befragten Entscheider von ihrem Software-Haus schlecht verstanden.

Punkten können externe Dienstleister dagegen in Sachen IT-Sicherheit. Zwei Drittel der befragten Fach- und Führungskräfte fühlen sich mit eingekaufter Software sicherer als mit Anwendungen, die aus dem eigenen Haus stammen. Der Grund: Die IT-Lösungen vom Software-Partner verfügen in der Regel über standardisierte Sicherheitsverfahren. Die Schutzmechanismen sind im Gegensatz zu individuell gefertigter Software über Jahre erprobt und werden sukzessive weiterentwickelt. Zudem können Sicherheitslücken meist mit wenigen Handgriffen geschlossen werden, während die Sicherheitsupdates bei selbst entwickelter Software mit deutlich mehr Aufwand verbunden sind.

(ots / Björn Godenrath )


 


 

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