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Hausdurchsuchung bei adidas in Japan

Das japanische Kartellamt wirft dem Sportartikelhersteller vor illegal Druck auf Händler von Sportschuhen ausgeübt zu haben. Die japanische Niederlassung des Unternehmens wurde von der örtlichen Kartellbehörde durchsucht.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, soll der Konzern den Einzelhändlern verboten haben, Rabatte auf „EasyTone“- Schuhe der US-Tochter Reebok zu gewähren. adidas soll die Warenauslieferung an Händler gestoppt haben, die sich nicht verpflichtet hätten, die Schuhe zwischen mindestens 10.000 und 15.000 Yen zu verkaufen - das sind umgerechnet etwa 82 bis 123 Euro.

Die „EasyTone“-Serie von Reebok verspricht den Kunden während der Ausübung normaler Alltagsbetätigungen die Schenkel automatisch nebenbei zu trainieren. Vor allem bei Frauen ist die Modelreihe ein großer Erfolg. Mehr als jeder zweite in Japan verkaufte Schuh in diesem Markt-Segment entfällt auf die Reebok-Serie. Vor der Übernahme durch adidas im Jahr 2006 wurden Reebok-Produkte häufig zu Dumping-Preisen angeboten. Seither versucht der neue Mutterkonzern dieses Phänomen zu unterbinden.

adidas will die Ermittlungen der Kartellbehörden unterstützen. „Das Management von Reebok kooperiert eng mit den Behörden in diesem Fall“, gab eine Konzernsprecherin bekannt.

(Redaktion)


 


 

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