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Jobabbau bei Quelle alternativlos

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat den mit dem Sanierungskonzept beim Fürther Versandhändler Quelle verbundenen Arbeitsplatzabbau als alternativlos bezeichnet. Der Jobverlust sei «bitter für die betroffenen Arbeitnehmer und ihre Familien», sagte Seehofer am Freitag in München. Es sei schmerzlich, dass die Sanierung des Unternehmens mit dem Abbau so vieler Arbeitsplätze verbunden sei.

«Die Alternative zum Sanierungsprogramm wäre allerdings letztlich der Verlust aller Arbeitsplätze», betonte der CSU-Chef. Er habe mit dem Chef der Arbeitsagentur Bayern, Rainer Bomba, vereinbart, dass die Arbeitsagentur aktiv auf die von Jobverlust betroffenen Quelle-Beschäftigten zugeht und sich um jeden einzelnen Fall kümmert.

Die Arcandor-Versandhandelstochter Primondo, zu der auch das Fürther Traditionsunternehmen Quelle gehört, hatte am Donnerstag angekündigt, mehr als ein Drittel der Arbeitsplätze zu streichen. Beim insolventen Versandhändler sollen 1800 der 3500 Stellen in Deutschland wegfallen. Insgesamt beschäftigt Quelle 5200 Mitarbeiter weltweit. Die durchweg defizitären 109 Quelle Technik-Center werden geschlossen, die Zahl der Quelle-Geschäfte von 1450 auf rund 1000 reduziert.

Quelle: ddp

(Redaktion)


 


 

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