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Siemens streicht deutschlandweit 2.000 Jobs – auch Erlangen betroffen

Trotz der bei der Hauptversammlung am vergangenen Dienstag verkündeten guten Geschäftszahlen nimmt der Technologiekonzern Siemens beim Personal nun spürbare Einschnitte vor. In Deutschland will der Konzern insgesamt 2.000 Jobs streichen, davon 300 im mittelfränkischen Erlangen.

Die betroffenen Arbeitsplätze fallen dabei vor allem im Bereich Antriebstechnik weg. Neben den 300 Stellen in Erlangen gelten bislang weitere 849 in Neustadt an der Saale als sicher. Dies teilte der Konzern heute mit. Neben einem Technologiewechsel begründete Siemens die Maßnahmen auch mit Einbrüchen im Absatzmarkt Maschinenbau, der eine Anpassung der Fertigungskapazitäten erforderlich mache. Im Großanlagen-Geschäft sind weitere 850 Jobs von den Plänen betroffen.

„Angesichts des Rekordergebnisses im ersten Quartal 2010 ist es einfallslos und unnötig, mit wenig stichhaltigen Argumenten die Abwicklung ganzer Geschäftsbereiche mit insgesamt rund 2.000 Beschäftigten in Deutschland zu planen“, teilte die Gewerkschaft IG Metall in Bezug auf die Pläne des Konzerns mit. Bereits auf der Hauptversammlung am Dienstag hatte Siemens Einschnitte beim Personal angekündigt. Siemens-Chef Peter Löscher sprach dabei jedoch zunächst lediglich von „punktuellen und strukturellen Maßnahmen“ (wir berichteten).

(Redaktion)


 


 

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