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Puma: Betrug in Griechenland

Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller Puma soll von einem griechischen Joint Venture Partner um Millionen Euro geprellt worden sein. Wie Puma mitteilte, bestehe der Verdacht, dass der griechische Partner in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Managements eine Reihe von Straftaten begangen habe.

Beim Joint Venture Hellas SA sei daher inzwischen eine neue Geschäftsführung eingesetzt wurden. Aufgrund der Unregelmäßigkeiten muss Puma voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro abschreiben. Da die meisten Unregelmäßigkeiten vor dem Geschäftsjahr 2010 aufgetreten seien, werde das Unternehmen zudem die Vergleichszahlen von 2009 im Jahresabschluss 2010 anpassen, hieß es in einer Mitteilung. Die außerordentlichen Abschreibungen sollen einen Betrag von 115 Millionen Euro vor Steuern nicht übersteigen.

Puma will nun alle zivil- und strafrechtlichen Ansprüche gegen den Mehrheitsgesellschafter des Vertriebsunternehmens und deren Manager geltend machen. Puma arbeitete in Griechenland bislang mit den Gebrüdern Glou zusammen. Die Puma-Partner hätten mehrere Jahre lang Gelder des Unternehmens hinterzogen und veruntreut. Der Konzern plant nun eine Restrukturierung in Griechenland, die zu zusätzlichen Aufwendungen von etwa 15 Millionen Euro im vierten Quartal führen könnte.

(Redaktion)


 


 

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