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Kolumne

Unternehmen und Kartell (3)

Immer mittwochs gibt die Kanzlei DR KREUZER & COLL Tipps zu aktuellen Rechtsfragen.

Kartellverbote betreffen auch mittelständische Unternehmen. Bei Verletzung drohen hohe Strafen. Wichtiges erfahren Sie wieder hier.

Verstöße sind oft schwer zu erkennen, da bisher übliche - dadurch werden sie nicht „erlaubter“ - Mechanismen, wie ein Informationsaustausch über Betriebsinterna (etwa Preise oder Produkte) mit „Verbandskollegen“ Kartellverbote verletzen können. Dies ist gefährlich, da die Höhe der Geldbuße auch von der Dauer der Verstöße abhängt.

Es besteht ein hohes Risiko, angezeigt zu werden, da Wettbewerber Sie dadurch unter Umständen als Konkurrenten ausschalten oder andere Kartellbeteiligte Geldbußen vermeiden wollen. Kronzeugen erhalten nämlich Strafnachlass bis zu 100 Prozent!

Ermittlungsmaßnahmen schaden sehr, da die unangekündigte Beschlagnahme Ihrer Unterlagen oder Computer droht. Ermittlungen verursachen großen Zeit- und Kostenaufwand.

KREUZER-Tipp:

Unternehmen sollten daher Ihre Geschäftsbeziehungen und Verhaltensweise prüfen lassen, um Risiken zu bewerten und Kartellverstöße zu vermeiden.

(Günther Kreuzer)


 


 

Kanzlei Dr Kreuzer & Coll

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