Weitere Artikel
N-ERGIE

Kapitalerhöhung bei N-ERGIE

Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Energieversorger N-ERGIE aus Nürnberg Ende Juli sein Grundkapital erhöht. Eine entsprechende Satzungsänderung wurde bereits umgesetzt und gegenüber dem Amtsgericht Nürnberg angezeigt. Mit der Geldspritze soll laut einer Mitteilung das "ursprüngliche Beteiligungsverhältnis" wieder hergestellt werden.

Die ursprünglichen 60,2 Prozent werden nun wieder durch die Städtischen Werke Nürnberg (StWN) und die ehemalige E.ON-Tochter Thüga (39, 8 Prozent) gehalten. Das Beteiligungsverhältnis hatte sich zuvor durch die Einbringung des Teilbetriebs "Gas- und Elektrizitätsversorgung Oettingen" leicht zu Gunsten der Thüga verschoben. Diese war erst Mitte August an eine kommunal geführte Gruppe um die drei Stadtwerke Frankfurt, Hannover und Nürnberg sowie den Versorger Badenova mit Sitz in Freiburg verkauft worden.

Die drei Stadtwerke zahlten jeweils 467 Millionen Euro für je 20,75 Prozent der Thüga-Anteile. Die übrigen 37,75 Prozent gehen an insgesamt 46 kommunale Versorger, die sich um die Freiburger Badenova zusammengefunden haben. Mit dem Deal, der E.ON 2,9 Milliarden Euro einbringt, erwächst den großen Energieversorgern RWE, EnBW, Vattenfall und E.ON starke Konkurrenz : Das neue Unternehmen wird in der Strom- und Wasserversorgung Platz fünf in Deutschland einnehmen.

(Redaktion)


 


 

Freiburger Badenova
Nürnberg
Milliarden Euro
N-Ergie
Thüga
Kapitalerhöhung
eon

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Freiburger Badenova" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: