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Karstadt-Insolvenz

PR-Künstler als Trittbrett- und Windschattenfahrer

Die Verhandlungen um die insolvente Kaufhauskette Karstadt gerieten zum Lehrstück für Spindoctors. Auf den letzten Metern schossen Konkurrenten, Banken und ein plötzlich aufgetauchter Bieter noch einmal quer - nach allen Regeln der PR-Kunst.

Das prmagazin beleuchtet in seiner Oktober-Ausgabe das Treiben der Strippenzieher, die besonders in der Endphase der Schlacht um Karstadt die Nachrichtenlage stark beeinflussten. "Ich möchte nicht wissen, wie viele hunderttausend Euro jeden Monat verbraten wurden", sagt Hagen Seidel, Handelsexperte der Welt in Düsseldorf, über das Wettrüsten der Kommunikationsberater.

Insolvenzverwalter, Gläubiger, Kaufinteressenten und Banken hätten versucht, "Journalisten zu vereinnahmen, auf Holzwege zu schicken, die Konkurrenz schlechtzumachen und mehr über Mitbewerber zu erfahren". Carl Graf von Hohenthal, PR-Berater der Valovis Bank, bestätigt: "Ich habe noch bei keinem Mandat erlebt, dass so viele Agenturen involviert waren und so viele Gerüchte gestreut wurden."

(fairNEWS)


 


 

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