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Insolvenzverfahren

Karstadt-Rettung verzögert sich erneut

Eigentlich wollte das Essener Amtsgericht heute über den Insolvenzplan zur Rettung von Karstadt entscheiden – nun ist lediglich eine weitere Fristverlängerung zur Rettung der Warenhauskette Thema der Verhandlung. Gewährt das Gericht den Aufschub, bleibt Karstadt-Investor Nicolas Berggruen mehr Zeit für eine Einigung über die künftige Höhe der Warenhausmieten.

Die Anleihegläubiger der Vermieter, die den zwischen Berggruen und Highstreet vereinbarten Mietsenkungen zustimmen müssen, wollen sich ohnehin erst am 28. Juli treffen – grünes Licht wurde hier jedoch bereits signalisiert. Erst Anfang dieser Woche hatte sich der Karstadt-Investor mit der Valovis-Bank auf Mietkonditionen für insgesamt 53 Warenhäuser geeinigt, die Ablösung eines Valovis-Kredites an Highstreet blieb jedoch strittig.

Die wichtigsten Mitglieder von Highstreet, darunter Unternehmen wie Goldman Sachs und die Deutsche Bank, hoffen auf Berggruen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sieht dieser allerdings die Vermieter am Zug. „Das ist das Problem von Highstreet. Der Mieter ist nicht für die Refinanzierung des Vermieters verantwortlich“, so ein Vertrauter des Investors.

(Redaktion)


 


 

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