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Kaspersky

Computerviren werden künftig Fabriken zerstören

Der Viren-Experte Kaspersky sorgt international für Angst und Verunsicherung. Künftig sollen Computerviren so groß sein, dass sie komplette Fabriken zerstören können.

In den letzten Jahren sind Cyber-Angriffe immer größer und folgenreicher geworden. Darüber hinaus fielen sie immer professioneller aus. Nach Ansicht von Kaspersky wird sich dieser Trend weiter fortsetzen. Aus Sicht von Eugene Kaspersky, russischer Sicherheitsexperte, werden Computerviren in zehn Jahren auch in der Lage sein, Geräte physischen Schaden zuzufügen. In einem atemberaubenden Tempo können sich Internet-Technologien aktuell weiterentwickeln. Im Rahmen der DLD13 in München erklärte Kaspersky, dass sich die Cyber-Bedrohungen üblicherweise in einem ähnlichen Tempo weiterentwickeln können.

Auch Terroristen können auf Cyber-Möglichkeiten zurückgreifen

Als kritisch muss nach Ansicht von Kaspersky auch der Zugriff zu den verschiedenen Möglichkeiten für Cyber-Attacken bewertet werden. Demnach stehen die zerstörerischen Optionen derzeit allen offen. Sowohl Staaten und Organisationen als auch Kriminelle und Terroristen können darauf zurückgreifen. Mikko Hypponen, Viren-Experte, unterstrich, dass Kriege in Zukunft auch am Rechner geführt werden.

Dabei besitzen Schadprogramme ein immenses Zerstörungspotenzial, das mit dem traditioneller Waffen verglichen werden kann. Der Fokus des Cyber-Kriegs liegt auf der Infrastruktur. Demnach sei es nach Aussagen von Hypponen durchaus vorstellbar, dass auch Industrieanlagen und Kraftwerke durch Viren zerstört werden. Die Folgen wären unabsehbar. Durch Computerviren und Cyber-Attacken würde sich der Cyber-Krieg zu einem Bestandteil der kompletten Auseinandersetzung entwickeln. Demnach wird es nach Einschätzungen der Experten zunächst Cyber-Angriffe auf die Strom- und Wasserversorgung geben, bevor schließlich Waffen abgefeuert werden. Die Sicherheitsexperten wurden vor Jahren durch den Wurm Stuxnet aufgeschreckt. Er griff gezielt Industrie-Anlagen an und soll Einschätzungen zufolge von westlichen Geheimdiensten entwickelt worden sein.

(Christian Weis)


 


 

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