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Korruptionsverdacht bei BSH Bosch und Siemens

Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH steht unter Korruptionsverdacht. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, über Jahre hinweg Verkäufer von Discountern und Elektrofachmärkten mit Warengutscheinen bestochen zu haben. Die Verkäufer hätten dazu gebracht werden sollen, ihren Kunden den Kauf von Geräten der Marke BSH nahezulegen. BSH-Sprecherin Eva Delabre bestätigte Hinweisen auf entsprechende Transaktionen.

Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf interne Unterlagen berichtete, sollen die Verkäufer in Elektrofachgeschäften wie Discountern im großen Stil Warengutscheine von Unternehmen wie Karstadt, Aral oder TUI erhalten haben, wenn sie die Haushaltsgeräte der Marken Bosch oder Siemens verkauften. Bereits in den 1990er Jahren seien dabei Gutscheine im Wert von insgesamt mehr als zehn Millionen Euro ausgegeben worden. Auch BSH-Chef Karl-Ludwig Gutberlet soll davon gewusst haben.

Die Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH hat sich indes zu einer Kooperation mit der Staatsanwaltschaft bereit erklärt, um „möglicherweise unlautere Verkaufsförderungsmaßnahmen der Vergangenheit zu untersuchen“. Darüber hinaus untersucht die BSH-interne Compliance -Organisation die Sachverhalte. Ziel sei es, zu prüfen, ob die Vermarktungsaktivitäten der zurückliegenden Jahre im Einklang mit den damals gültigen Rechtsnormen standen.


(Redaktion)


 


 

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