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Statistisches Bundesamt

Krankenpfleger sind höheren Belastungen ausgesetzt

Krankenpfleger sind in Deutschland besonderen Belastungen ausgesetzt. Steigende Patientenzahlen und Verkürzungen der Verweildauer in Krankenhäusern führten bei gleichzeitigem Personalabbau in den vergangenen Jahren zu einem immer dichter werdenden Arbeitsalltag. Dies ergab eine Studie des statistischen Bundesamtes (Destatis).

So gaben 16 Prozent der befragten Krankenpfleger an, in den letzten zwölf Monaten mindestens ein arbeitsbedingtes Gesundheitsproblem gehabt zu haben. Hingegen war der Anteil der Beschäftigten mit mindestens einem arbeitsbedingten Gesundheitsproblem in den letzten zwölf Monaten in der Gesamtwirtschaft mit 6,5 Prozent deutlich niedriger. Gelenk-, Knochen- oder Muskelbeschwerden und zwar insbesondere im Rückenbereich wurden von allen Vergleichsgruppen als Hauptbeschwerde genannt. Auch hier lag der Anteil der betroffenen Krankenpfleger mit 87 Prozent höher als bei den Beschäftigten in der übrigen Wirtschaft (77 Prozent).

Eine Analyse der ausgefallenen Arbeitstage zeigt darüber hinaus, dass die betroffenen Krankenpfleger in den letzten 12 Monaten mit durchschnittlich 38,1 Fehltagen deutlich länger ausfallen als Arbeitnehmer in der Gesamtwirtschaft (21,8 Fehltage). Die Tätigkeit von Krankenpflegern ist in besonderem Maße von schwierigen Körperhaltungen, Bewegungsabläufen und dem Hantieren mit schweren Lasten gekennzeichnet. Dazu kommt Zeitdruck und eine chronische Arbeitsüberlastung.


(Redaktion)


 


 

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