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Lehman-Zertifikate

Berufungsverhandlungen vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht

In den Schadensersatzprozessen zweier Anleger gegen die Hamburger Sparkasse wegen des Erwerbs von Lehman-Zertifikaten wird am 20. Januar 2010 vor dem 13. Zivilsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts über die Berufungen der Beklagten gegen die landgerichtlichen Urteile verhandelt.

Die Verhandlung im Verfahren 13 U 118/09 beginnt um 9.00 Uhr und die Verhandlung im Verfahren 13 U 117/09 um 13.30 Uhr. Beide Verhandlungen finden im Saal 201 des Hanseatischen Oberlandesgerichts statt.

Verfahren 13 U 118/09

Der Kläger erwarb im Dezember 2006 auf Empfehlung der Kundenberaterin der Beklagten Zertifikate der Investmentbank Lehman Brothers. Hierbei handelte es sich um die so genannte „ProtectExpress“-Anleihe. Im September 2008 musste die Lehman Brothers Holdings Inc. und in der Folge auch die Emittentin, die Lehman Brothers Treasury Co. B.V., Insolvenz anmelden. Der Kläger begehrt nun von der Beklagten Schadensersatz in Höhe von EUR 10.100,-- (eingesetztes Kapital zzgl. Ausgabeaufschlag). Das Landgericht Hamburg hat der Klage mit Urteil vom 23.06.2009 stattgegeben (Aktenzeichen: 310 O 4/09). Es hat zur Begründung ausgeführt, die Beklagte habe es bei der Beratung des Klägers pflichtwidrig unterlassen, ihn über die fehlende Einlagensicherung, die Höhe ihrer Gewinnmarge sowie ihr eigenes wirtschaftliches Risiko beim Absatz des Zertifikats aufzuklären.

(Justiz Behörde)


 


 

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