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Leoni weiter in der Verlustzone

Nach den schwierigen ersten drei Monaten konnte der Nürnberger Kabel- und Bordnetzspezialist auch im zweiten Quartal 2009 noch nicht aus der Verlustzone herauskommen. Grund für den Verlust von 38,5 Millionen Euro: die weltweit gedrosselte Autoproduktion.

Für das Jahr 2009 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro, im Vorjahr waren es noch 2,9 Milliarden. Sollte Leoni dieses Ziel erreichen, könnte im zweiten Halbjahr eine schwarze Null herauskommen. Um das zu erreichen, muss der Automotivekonzern aber kräftig sparen. So arbeiten heute knapp 7.500 Personen weniger im Konzern als noch vor einem Jahr.

Für die kommenden sechs Monate sind weitere Stellenstreichungen geplant. Zur Zeit wird an allen deutschen und den meisten internationalen Standorten im Konzern kurzgearbeitet. Vorstandschef Klaus Probst hatte diese Schritte bereits im Frühjahr nicht ausgeschlossen, falls sich die Konjunktur und die Restrukturierungsmaßnahmen nicht wie gewünscht entwickeln sollten. Leoni hofft nun, dass die Maßnahmen vorallem im nächsten Jahr zu greifen beginnen werden. 

(Redaktion)


 


 

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