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Schaeffler hält Wort bei IG Metall

In der Stunde der größten Not stand die IG Metall fest an der Seite von Maria-Elisabeth Schaeffler und dem von ihr geführten gleichnamigen Automotive-Konzern. Nun löst die Herzogenauracher Konzernspitze ihr im Winter gegebenes Versprechen ein und beteiligt die Gewerkschaft in einem Strategieausschuss.

Künftig sollen Unternehmensleitung und IG Metall-Funktionäre gemeinsam in einem noch zu schaffenden Ausschuss über die Entwicklung der Schaeffler-Gruppe beraten. Naturgemäß werden die Arbeitnehmerrechte innerhalb des Gremiums eine große Rolle spielen. Die Schaeffler-Spitze hat bereits weitere Mitbestimmungsrechte in Aussicht gestellt. Das paritätisch besetzte zwölfköpfige Gremium will viermal im Jahr unter Führung eines Unternehmensvertreters tagen.

Rückblick: Im Februar hatten sie Maria-Elisabeth Schaeffler und die IG Metall auf ein 250-Millionen-Euro-Sparprogramm geeinigt. Im Gegenzug für die Unterstützung wurde den Funktionären ein Mitbestimmungsmodell in Aussicht gestellt. Auf Schaeffler warten große Aufgaben, denn schon in naher Zukunft soll "eine kapitalmarktfähige Struktur" stehen, wie es in Herzogenaurach heißt.

Unterdessen entwickeln sich die verschiedenen Schaeffler-Sparten analog zur wirtschaftlichen Situation recht unterschiedlich. Aufgrund der Abwrackprämie liegt die Kurzarbeiterquote am Standort Herzogenaurach bei knapp zehn Prozent. Die IG Metall ist zuversichtlich, hier die gefordeten Einsparungen in Höhe von 59 Millionen Euro bis 2010 realisieren zu können. Anders hingegen sieht es beim Sondermaschinenbau aus, wo knapp 25 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden sollen.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von gostom
28.10.09 15:41 Uhr
Kostet nix, zahlt der Steuerbürger oder MA

Leider viel zu spät.

 

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