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  • 10.01.2014, 16:03 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Maschinenbau

Erfolgsfaktor Lieferkette

Die Zukunft des Maschinenbaus wird zunehmend bestimmt von einem effizienten Supply Chain Management, also von intelligent aufeinander abgestimmten Lieferketten. Diese sind vielfach komplexer als in anderen Bereichen.

So geht es für Unternehmen zunehmend darum, auch unter ungewissen Bedingungen den Bedarf an Bauteilen oder ihre Produktionsplanung effektiv zu prognostizieren und dafür Lösungen entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette zu entwickeln – von der Rohstofflieferung bis hin zum Endverbraucher.

In der Maschinenbaubranche gestaltet sich das Supply Chain Management meist komplexer als in anderen Wirtschaftsbereichen. Grund dafür ist unter anderem das weit verbreitete, so genannte Engineer-to-Order-Prinzip, bei dem Produkte erst nach Eingang eines Kundenauftrages und nach dessen Wunsch konstruiert und produziert werden. Diese Aufträge sind meist Kleinserien mit einer Fertigung von nur geringen Stückzahlen, verteilt über lange Zeiträume. Vor diesem Hintergrund ist ein effektives Supply Chain Management nötig, das sich von dem für Großserienfertigungen wesentlich unterscheidet.

Immer komplexere Wertschöpfungsketten

Der globale Wettbewerb, sich wandelnde Kundenansprüche und kürzere Produktlebenszyklen führen außerdem dazu, dass Unternehmen fortlaufend neue Produkte entwickeln müssen, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind. Dadurch entsteht eine Vielzahl an Produktvarianten, die immer komplexere Wertschöpfungsketten voraussetzen. Dies erschwert die Steuerung der Produktions- und Logistikprozesse. Womöglich gelten überdies für ein einziges Produkt in verschiedenen Ländern unterschiedliche Vorschriften und Anforderungen. So gibt es Unterschiede bei der Anerkennung von Herstell- und Prüfzertifikaten, bei Dokumentationsvorschriften und Zollbestimmungen, die immer wieder Neuentwicklungen oder Anpassungen erfordern.

Bei der Wahl der Fertigungsprozesse sollten Unternehmen genaue Abwägungen treffen: Werkstatt-, Gruppen-, Linien- und Fließproduktion wirken sich nicht nur unterschiedlich auf den Produktionstakt aus. Schlanke, effiziente und an betrieblichen Anforderungen ausgerichtete Fertigungsprozesse benötigen auch eine passgenaue Produktionslogistik. Durch die Neugestaltung der Produktionsprozesse und der dazugehörigen Logistik können Unternehmen vielfach positive Effekte erzielen, die sich wirtschaftlich lohnen.

(Redaktion)


 


 

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