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Mehr Geld für Quelle-Mitarbeiter durch Arcandor-Insolvenz

Rechtzeitig zu Beginn der Sommerferien erreichte die Quelle-Mitarbeiter in der vergangenen Woche eine freudige Nachricht. Zusätzlich zu ihrem Grundgehalt erhalten viele von ihnen nun durch die Insolvenz zusätzliches Geld. Grund: Seit 2007 hatte das Unternehmen mehrere Sanierungsverträge aufgelegt und die Mitarbeiter auf Geld verzichtet. Diese Vereinbarungen sind durch die Insolvenz nun ausgesetzt worden.

Beim Blick auf den Kontoauszug dachten manche Beschäftigte zunächst an ein Versehen. Die von Quelle überwiesene Summe war deutlich höher als in den vergangenen Monaten. Ende Juli erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun ihr 13. Monatsgehalt. Je nach Betriebszugehörigkeit ein recht ansehnliches Sümmchen. Dennoch kommt für das Geld nicht der insolvente Versandhändler aus Fürth auf, sondern - wie auch beim Grundgehalt - die Bundesagentur für Arbeit.

Der Arcandor-Konzern spart dadurch pro Monat mindestens 150 Millionen Euro (wir berichteten). Zusätzlich hat der vorläufige Insolvenzverwalter des Konzerns, der Kölner Rechtsanwalt Klaus Hubert Görg noch bis September Gelegenheit, Mietverträge einseitig zu kündigen und weitere Einsparpotenziale zu realisieren. Mittlerweile ist für November eine Gläubigerversammlung terminiert, doch in den nächsten Wochen wird gespannt auf Görgs Sanierungspläne für Quelle geblickt.

(Redaktion)


 


 

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5 Kommentare

von Quelle-MA
04.08.09 12:18 Uhr
Bitte nicht übertreiben!

Es gab kein 13. Monatsgehalt (woher haben Sie das?) Es gab anteilig für 3 Monate (den Zeitraum, in dem das Insolvenzgeld gezahlt wird) die Sonderzahlung November (=Weihnachtsgeld). Also den Teil für 3 Monate, nicht das gesamte Weihnachtsgeld. Und dass das Weihnachtsgeld so hoch wie ein 13. Monatsgehalt ist, diese Zeiten sind bei Quelle bereits seit 1993 vorbei.
Auch haben die Quelle-Mitarbeiter nicht erst seit 2007 auf erhebliche Teile Ihres Gehalts verzichtet, sondern bereits im Zeitraum von 2004 bis einschließlich 2006. 2007 gab es dann Mitte des Jahres das Urlaubsgeld, Weihnachten war der Traum vom Weihnachtsgeld mit dem im Artikel angesprochenen "Zukunftspakt" schon wieder vorbei.

von Diego99
04.08.09 12:43 Uhr
????MA

Es gab jetzt im Juli kein Weihnachtsgeld,sondern die Nachzahlung 1473,- vom Sanierungstarifvertrag. Dafür hatten wir 3 Jahre auf Gelder verzichtet.Diese Auszahlung war normal im Juni und wurde von der Arbeitsagentur im Juli nachbezahlt. Weihnachtsgeld war das nicht.

von Sonnenschein
04.08.09 13:01 Uhr
13. Gehalt

Hallo,
die Quelle Mitarbeiter haben kein 13. Gehalt erhalten, sondern die Rückzahlung aus dem 1. Sanierungsvertrag ( 2005-2007 ) zusätzlich wurde vom Arbeitsamt 3/12 des Weihnachtsgeldes für das Jahr 2009 mit ausbezahlt.
Ob die Mitarbeiter etwas von dem Geld aus 2007 oder dem 2. Sanierungsvertrag ( 2008-Mai 2009 ) sehen werden ist fraglich. Hierbei handelt es sich je nach Mitarbeiter um tausende von Euros.

von Anonym
04.08.09 13:39 Uhr
13. gehalt

und die mitarbeiter vom leipziger versandzentrum die ebenfalls diesen teufelspakt mittragen seit jahren gucken wie schon seit jahren mal wieder hinterher .recht vielen dank an die oberbonzen, hoffentlich ersticken sie eines tages an ihrer raffgier.

von quellaner
04.08.09 21:52 Uhr
mehr Geld

seit 2005 haben wir auf dieses Geld verzichtet,die Rückzahlung an die Mitarbeiter war vereinbart.Also nix Weihnachtsgeld.Trotzdem schön das wir es doch noch bekommen haben und das bei insolvenz.

 

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